Neugeborenen Akne oder auch Babyakne: Viele Eltern sind überrascht, wenn ihr Baby eher einem „Streuselkuchen“ ähnelt. Dabei ist alles ganz einfach: Ihr Baby passt sich der Umwelt an. Das stellt den kleinen Organismus auf die Probe; schließlich muss er jetzt allein und ohne mütterlicher Hormone zurechtkommen.

Wie kommt es zur Babyakne?

Kaum auf der Welt und schon „explodiert“ die Haut und die sogenannte Babyakne zeigt sich. Etwa die Hälfte aller Neugeborenen reagieren ab dem zweiten Lebenstag auf die neue Umgebung. Die Bläschen und Pusteln, so groß wie ein Stecknadelkopf, sind voll klarer Flüssigkeit und rot umrandet. Die Pickelchen treten meist an Gesicht, Ärmchen und Rumpf auf.

Innerhalb von zwei Wochen klingen die Symptome ab; dann meistert die körpereigene Abwehr Keime & Co.
Der Babyakne Ausschlag verschwindet von selbst und erfordert keinerlei Therapie. Bitte drücken Sie nicht an den Pusteln herum!

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Mein kompetentes Baby: Wie Kinder zeigen, was sie brauchen
  • Imlau, Nora (Autor)
  • 208 Seiten - 29.08.2016 (Veröffentlichungsdatum) - Kösel-Verlag (Herausgeber)

Akne neonatorum: Die Babyakne

Etwa jedes fünfte Baby leidet daran. Kurz vor Ende des ersten Lebensmonats werden kleine Pusteln und Papeln sichtbar. Der Hautausschlag ist gleichmäßig an Stirn, Wangen und Kinn verteilt. Übermäßige Wärme lässt die Kinder regelrecht „aufblühen“; dfas heißt, die Hautirritationen nehmen zu. Manchmal verschlechtert sich die Symptomatik bei der Gabe von Folgemilch, übermäßigem Hautkontakt mit Speichel (Küssen) oder falscher Hygiene.

Babyakne hat keinerlei Beziehung zur Akne während der Pubertät. Ebenso birgt sie kein Infektionsrisiko. Sie ist eine Anpassungsmaßnahme des kindlichen Körpers, deren Ursache in der Überreaktion der Nebennierenaktivität vermutet wird. Bisher wurde angenommen, dass der „Entzug“ von Schwangerschaftshormonen der Mutter derartige Ausschläge verursacht.

Auch hier klärt sich das Hautbild von selbst. Kortisonhaltige Salben oder Antibiotika kommen therapeutisch nicht infrage.

Tipps zur Hautpflege gegen Babyakne:

  • „Viel hilft nicht viel“: Gehen Sie sparsam mit Cremes und Ölen um. Falls die Haut doch Feuchtigkeit braucht (Kälte, Wind), steigen Sie auf zertifizierte Bio-Produkte um. Die kommen ohne Parfüm und andere chemische Inhaltsstoffe aus.
  • Kratzen ist tabu: Halten Sie Ihre Fingernägel und die Ihres Babys kurz.
  • Die gute alte Mullwindel  , die ideale Unterlage für’s Köpfchen: Baumwolle kann in die Kochwäsche. Bei 60 Grad verschwinden Reste von Speichel oder Milch garantiert. Bitte keine parfümierten Waschmittel oder Weichspüler verwenden. Das schont die zarte Babyhaut und die Umwelt. Dosieren Sie sparsam!
  • Lüften Sie Ihr Kind: Die tägliche Dosis Sonnenlicht korrigiert die Hautoptik, stärkt das Immunsystem und die Knochen. Locker anliegende Kleidung schützt vor Hitzestau und Schwitzen.

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Letzte Aktualisierung am 2.07.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API