Nur wenige Babys sind wirklich wasserscheu, die meisten lieben das nasse und warme Element, das ihnen vom Fruchtwasser ihres 9-monatigen Werdens in Mamas Bauch noch so vertraut ist. Dass das Babyschwimmen allerdings weitaus mehr kann als bisher angenommen oder besser gesagt: eine sehr viel nachhaltigere Wirkung hat als bisher vermutet, haben nun Wissenschaftler in Norwegen herausgefunden. Nach eben diesen neuesten Erkenntnissen hat das Babyschwimmen einen maßgeblichen Einfluss auf den Koordinations- und Gleichgewichtssinn – und das auch noch lange, nachdem die Phase des Babyschwimmens eigentlich schon längst wieder vorbei ist.

Der Versuch

Um den Nachweis über die oben angegebene Aussage erbringen zu können, haben die norwegischen Forscher der Universität für Wissenschaft und Technik in Trondheim viereinhalb Monate lang 2x wöchentlich ein Babyschwimmen durchgeführt. Unter Anleitung eines Experten für Babyschwimmen plantschen dabei regelmäßig insgesamt 19 Säuglinge im Alter von zwei bis drei Monaten in dem wohligen Nass.

Der Nachweis

Zum Vergleich hinsichtlich Koordinations- und Gleichgewichtssinn wurden Kinder herangezogen, die nicht beim Babyschwimmen waren, aber ebenfalls von ihren Eltern gefördert wurden. Kinder also, deren familiäres und soziales Umfeld mit dem der kleinen Wasserratten in etwa vergleichbar war.

Das Besondere: Die Kinder wurden erst miteinander verglichen, als die Erfahrungen des Babyschwimmens schon viereinhalb Jahre zurücklagen, die ehemaligen Schwimm-Mäuse also schon fast ihr 5. Lebensjahr erreicht hatten. Bei dieser Gegenüberstellung bzw. einer Vielzahl von Koordinations- und Gleichgewichtsübungen, die beide Gruppen zu absolvieren hatten, zeigte sich deutlich, dass die entsprechenden Sinne und Fähigkeiten bei den ehemaligen Schwimm-Mäusen deutlich ausgeprägter waren als bei den Kindern, die viereinhalb Jahre zuvor nicht am Babyschwimmen teilgenommen hatten.

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Damit beweist sich wieder einmal, dass Kurse im Babyschwimmen nicht einfach nur Spaß machen, sondern auch eine wichtige Funktion in der frühkindlichen Förderung übernehmen.

Und damit Sie auch vorbereitet zum Babyschwimmen gehen und beide Spaß an der Sache haben, haben wir für Sie eine Checkliste zusammen gestellt:

Checkliste Babyschwimmen

  • Achten Sie bei der Kursauswahl auf gut ausgebildetes Personal
  • Das Wasser sollte eine Temperatur von mindestens 32-33 Grad betragen und leicht gechlort sein
  • das Schwimmbecken sollte eine Tiefe von 1 – 1,40m haben, damit Sie sicher im Wasser stehen können
  • Wenn Sie den Schwimmkurs beginnen, sollte Ihr Baby in der Lage sein den Kopf selbst zu halten (2-4 Lebensmonat)
  • Das Baby muss gesund sein und sollte keine verstopften Atemwege haben
  • Die Badedauer sollte 30 Minuten nicht überschreiten, da das Baby zu stark auskühlen könnte
  • Ob das Baby im Babyschwimmen tauchen soll, müssen Sie vorher entscheiden. Mittlerweile gibt es neben den Befürwortern auch eine große Zahl von Gegnern, die gegen das Tauchen im Babyschwimmkurs argumentieren. Sollten Sie sich für das Tauchen entscheiden, bitte nur unter Anleitung eines erfahrenen Kursleiters. Der angeborene Tauchreflex verliert sich zwischen dem 3. und 6. Lebensmonat.
  • Trocknen Sie das Baby nach dem Schwimmen sorgfältig ab und benutzen Sie, falls die Haut zu stark ausgetrocknet ist, eine Babylotion.

Viel Spaß beim Babyschwimmen wünscht Ihnen Ihre Mütterberatung.

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