Eine Babymassage ist gut für Ihr Kind. Sie vermittelt Halt, Sicherheit und Geborgenheit. Außerdem fördert der intensive Körperkontakt die emotionelle Bindung zwischen Mutter und Kind und wirkt sich zusätzlich positiv auf seine Entwicklung aus. Bei der Babymassage sollte das Baby von Kopf bis Fuß massiert werden.

Aber nur wenn der Zeitpunkt und die Umgebung die Richtigen sind, können Sie und Ihr Baby diese Zweisamkeit genießen. Ein Neugeborenes landet in einer Welt, wo alles fremd ist. Außer der Mutter gibt es so gar nichts was ihm bekannt vorkommt und es spürt deswegen viel Unsicherheit und hat nur wenig Halt.

Eine Babymassage wirkt fördernd auf die Psyche Ihres Kindes. Die Mutter kennt das Baby und es weiß auch, dass die Mama ihm hilft mit allem Neuem klar zukommen, also fällt es dem Baby auch nicht schwer sich bei der Massage fallen zu lassen und sich voll und ganz auf die Mutter zu konzentrieren. Durch regelmäßige Massage verhelfen Sie Ihrem Kind zu einem Wohlgefühl für Körper und Seele. Die Massagen wirken z.B. sanft auf die Verdauung. So werden Verdauungsprobleme und vor allem Blähungen vermindert. Ihr Kind hat also ein stabileres Körpergefühl. Außerdem wird der Aufbau der Muskulatur durch die sanften Bewegungen und Berührungen bei einer Massage gefördert. Wenn Ihr Kind abends massiert und als Unterstützung zum Einschlafen verwendet wird, können sie damit Ihrem Baby helfen, einen festen Schlafrhythmus zu bekommen. Denn die Massage wirkt beruhigend und lässt Ihr Baby müde werden. Wenn Sie bereit sind und ein paar Kleinigkeiten beachten, wird die Massage zu einem vollen Erfolg.

Sie sollten wie gesagt den richtigen Zeitpunkt wählen. Ihr Kind sollte nicht zu müde sein und es sollte satt sein. Außerdem sollte die Umgebungstemperatur ungefähr 25 Grad Celsius betragen, da Ihr Kleines ja nackt ist. Auch Sie sollten genug Zeit einplanen und Sie sollten sich dabei wohl fühlen. Denn eine Massage ist nur sinnvoll, wenn sie mit viel Freude und Ausdauer und ohne Zwang ausgeführt wird. Eine Massage kann nämlich zwischen ein paar Minuten bis zu einer viertel Stunde dauern. Nehmen Sie für die Massage ein sanftes , leicht angewärmtes Öl. Beginnen Sie mit einer Hand oder einem Bein. Die großflächigen Berührungen die entstehen, wenn Mutter oder Vater mit der Handfläche massieren, lösen beim Baby das Gefühl von Halt aus. Der Druck sollte nicht zu stark sein, aber auch nicht zu sanft. Das Baby soll merken das es „ganz“ gestützt wird. Und das spürt es durch den großflächigen Hautkontakt. Nun dürfen Sie fast ohne Regeln Ihr Kleines massieren. Von der Schulter zum Po, oder vom Po bis zum Fuß und auch sanfte kreisende Bewegungen im Uhrzeigersinn über den Bauch sind sehr wohltuend.

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Es gibt auch Anleitungen die nur unterstützen sollen, aber auch als Anhaltspunkt genommen werden können, bis man aus der Massage ein regelmäßiges Ritual entwickelt hat:  Die Massage des Gesichtes macht meistens den Anfang. Hier streichen Sie sanft von Nase zu den Wangen und von der Stirn bis zu den Schläfen. Dann streichen Sie sanft von der Schulter über den Bauch bis hin zum gegenüberliegenden Bein. Sie können auch die Oberarme bzw. die Oberschenkel greifen und sie sanft zur Hand oder zum Fuß ziehen. Den Bauch können sie dann noch mit sanften Bewegungen massieren. Liegt das Kind auf dem Bauch, so streichen sie von den Schultern quer zum gegenüberliegenden Punkt des Nackens. Von da streichen sie bis zum Po, über die Beine bis hin zu den Füßen. Sie werden spüren, wie Ihr Baby diese intensive Nähe genießt. Sein Blutkreislauf wird angeregt und auch das Immunsystem positiv aktiviert. Wenn Sie die Babymassage zu einem regelmäßigen Ritual machen, werden Sie beide davon profitieren. Denn nichts im Leben ist so wichtig wie Nähe, Vertrauen und ein sicherer Halt. Denn so wird Ihr Baby zu einem emotionell starken und selbstständigen Menschen aufwachsen.