Häufig gehört zu den ersten Schwangerschaftsanzeichen ein Ziehen in der Brust. Manche Frauen fühlen schon kurz nach der Empfängnis eine Überempfindlichkeit gegenüber Berührungen, spannende oder stechende Schmerzen in den Brüsten.

Bereits ab dem 2. Schwangerschaftsmonat wird die Brust größer und voller, der Warzenvorhof verfärbt sich dunkler. Infolge der stärkeren Durchblutung der Blutgefäße fühlt sich die Brust oft warm an. Bei manchen Schwangeren vergrößert sich der Busen schon zu Beginn der Schwangerschaft um zwei, manchmal sogar drei BH-Größen. Der Busen wird schwerer und das Bindegewebe wir stark beansprucht. Sollten Sie bisher keinen BH getragen haben, ist es jetzt an der Zeit sich gut sitzende Büstenhalter anzuschaffen.

Bereits in der Schwangerschaft bereitet sich die Brust auf das Stillen vor. Unter dem Einfluss der Schwangerschaftshormone beginnt das Drüsengewebe zu wachsen. Um den Brustwarzenvorhof werden kleine Drüsen (Montegomerische Drüsen), die Öle ausscheiden, sichtbar. Diese Öle halten die Brustwarzen geschmeidig und widerstandsfähig. Gelegentlich kann bereits vor der Geburt etwas Vormilch aus der Brust fließen. Dies ist kein Grund zur Beunruhigung oder Sorge. Bereits ab der 16. Schwangerschaftswoche wird die sogenannte Vormilch (Kolostrum) entwickelt . Eine spezielle Vorbereitung der Brust auf das Stillen ist nicht erforderlich.