War es vor Einführung des Elterngeldes eher so, dass insbesondere einkommens- und bildungsstarke Familien mit nur einem, max. zwei Kindern in der Familie bereits komplett waren, hat sich genau das seit Einführung des Elterngeldes am 01.01.2007 geändert. Das heißt: Gerade einkommens- und bildungsstarke Familien mit mehr als 3.000 Euro Netto-Einkommen (und somit einem Anspruch auf Elterngeld in Höhe von bis zu 1.800 Euro monatlich) sind nun eher bereit, auch noch ein zweites oder drittes Kind zu bekommen. Eine Tatsache, die vorher entschieden anders aussah!

Bei weniger einkommensstarken Familien, denen folglich ein weitaus geringeres Elterngeld zusteht (durchschnittlich monatlich rund 700 Euro), konnte hingegen keinerlei gravierende Veränderung und schon gar kein Baby-Boom festgestellt werden. Vor allem keiner, der sich auf die Einführung des Elterngeldes zurückführen ließe.

Womit sich traurigerweise mal wieder bewahrheitet, dass man sich Kinder nicht nur wünschen, sondern vor allem wohl auch leisten können muss.