Die Ernährung, die genetischen Voraussetzungen und Bewegung sind eng mit Diabetes verknüpft. Mit einer gesunden Lebensweise kann zumindest Typ-2-Diabetes vorgebeugt werden. Es gibt aber noch viele weitere Faktoren, die eine Rolle spielen. Außerdem erkranken Kinder ja auch an Typ-1-Diabetes. Die Wissenschaft sucht noch immer nach Ursachen und Impfstoffen.

Diabetes: Die Symptome

Wer Kinder hat, muss an unglaublich viele Dinge gleichzeitig denken und stets achtsam sein. Angesichts der vielen Kinderkrankheiten und Gesundheitsrisiken kann man Eltern eigentlich keinen Vorwurf machen, dass sie die vier Hauptsymptome von Typ-1-Diabetes bei Kindern nicht kennen.

Etwa 90 Prozent wissen die ersten Anzeichen der Zuckerkrankheit nicht zu deuten. Zu diesem Ergebnis ist eine Umfrage von Diabetes UK gekommen. Wenn Müdigkeit, ungewohnt häufiger Toilettenbesuch, Schwindel, starker Durst und Gewichtsverlust über einen gewissen Zeitraum anhalten, sollte man so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen.

Die Gründe für die immer häufiger auftretenden Diabeteserkrankungen bei Kindern bleiben bislang unklar. Tatsächlich handelt es sich heute bereits um die am häufigsten bei Kindern auftretende Stoffwechselerkrankung überhaupt. Etwa 30.000 Kinder und Jugendliche leiden in der Bundesrepublik Deutschland an Typ-1-Diabetes – Tendenz steigend.

Werbung

Bei Typ 1 Diabetes hilft bislang nur Insulin

Obwohl es dafür noch keine echten Belege gibt, vermuten viele Wissenschaftler, dass Infektionskrankheiten wie Masern-, Mumps- oder Röteln die Körperabwehr derart verwirren können, dass sie der Diabetes Tür und Tor öffnen. Überdies existiert ein gewisses genetisches Risiko.

Da gegen den Typ 1 Abnehmen und Bewegung weder als Präventivmaßnahmen noch als Behandlungsmethoden viel ausrichten können, muss der betroffene Mensch regelmäßig Insulin nehmen – zumindest, bis es eines Tages einen Impfstoff gibt. Für die Kinder ist das natürlich unangenehm. Regelmäßige Spritzen und der unvermeidbare Pieks bei der Blutzuckermessung sind ihnen gerade am Anfang ein Graus. Jedoch freunden sie sich meist überraschend schnell mit der neuen Situation an.