Haben Sie schon einmal Vogelfutter-Anhänger mit Ihren Kindern selbst gemacht und diese dann während eines langen Waldspaziergangs in Bäumen und Sträuchern aufgehängt, damit unsere gefiederten Freunde gut durch den Winter kommen? Nein? Dann wird es höchste Zeit, dass Sie das mit auf Ihre To Do-Liste setzen. Denn so lassen sich die kommenden verregnet-kalten Herbst- und Wintertage nicht nur kreativ gestalten, sondern auch äußerst sinnvoll nutzen. Und wenn Sie keine Lust auf einen Waldspaziergang haben, können Sie die selbst gemachten Futteranhänger auch einfach gemeinsam mit Ihren Kindern in Ihrem Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon anbringen. Unsere gefiederten Freunde werden sich mit einem spannenden Knabberschauspiel direkt vor Ihrem Fenster bedanken – und Ihre Kids mit Sicherheit begeistern.

Für die selbst gemachten Vogelfutter-Anhänger brauchen Sie:

Palmfett & Sonnenblumenkerne, Plätzchenformen oder Plätzchenausstecher (passend zur kalten Jahreszeit natürlich am liebsten in Form von weihnachtlichen Motiven wie Sterne, Tannenbäume und Glocken. Aber auch Herzen, Blätter, Ringe, Kreise und Blätter machen sich sehr gut. Dazu noch Draht und bunte Bänder zur Befestigung.

Die Zubereitung der selbst gemachten Vogelfutter-Anhänger:

Die Zubereitung der selbst gemachten Futter-Anhänger ist denkbar einfach. Palmfett und Sonnenblumenkerne werden dafür zusammen in einem Topf erhitzt. Dabei müssen Sie nur darauf achten, dass Sie bei mäßiger Temperatur arbeiten und das Fett unter kontinuierlichem Rühren auflösen. Sobald es aufgelöst ist, nehmen Sie den Topf von der Herdplatte wieder herunter und lassen ihn abkühlen bis eine zähflüssige Masse entstanden ist. In der Zwischenzeit können Sie die Plätzchen-Ausstecher, die Sie mit Ihren Kindern ausgewählt haben, vorbereiten, indem Sie sie auf einen flachen Teller oder einer länglichen Servierplatte arrangieren. Ist die Futtermasse zähflüssig genug, wird diese in die Plätzchen-Formen gefüllt und anschließend nach draußen gestellt, um auszuhärten. Am besten funktioniert das bei sehr kaltem Wetter oder während einer frostigen Nacht.

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Die Dekoration:

Ist die Futtermasse ausgehärtet, sollten Sie mit dem Draht ein Loch für die Aufhängung in sie hineinbohren und diesen entsprechend zu einer kleinen Schlaufe formen – und zwar am besten, bevor sie die Aufhänger aus den Plätzchenformen entnehmen. So verhindern Sie, dass die kleinen Futter-Tannenbäume, Futter-Sterne oder Futter-Glocken zerbrechen. Zum Herauslösen aus den Formen wärmen Sie diese dann einfach ein wenig in Ihren Händen an. Sie werden erkennen, dass sich bei der richtigen Temperatur die zukünftigen Futter-Anhänger fast von ganz alleine lösen. Jetzt nur noch die bunten Bänder befestigen (wer mag darf auch gerne noch ein kleines Glöckchen anbringen) und auf zum Waldspaziergang, um Bäume und Sträucher damit zu schmücken. Natürlich ist diese Kreativ-Idee gerade in der Adventszeit auch ein geeignetes und wunderschönes Mitbringsel für alle Gartenbesitzer und Vogelfreunde. Nicht nur sie, sondern vor allem auch die hungrigen Vögel werden sich freuen. Und Ihre Kinder sowieso, weil sie damit ein gutes Werk getan haben.