Für frischgebackene Mütter ist die Anfangszeit mit ihrem Baby ganz schön aufregend! Nach der Geburt des ersten Kindes haben sie mit vielen Unsicherheiten zu kämpfen, wobei viele von jenen das Stillen betreffen. Denn welche Kleidung muss man tragen, um beim Stillen in der Öffentlichkeit nicht auch allen anderen die blanken Brüste zu zeigen? Benötigt man spezielle Stillmode oder erfüllt auch normale Kleidung ihren Zweck?

Stillmode – praktisch, aber teuer

Während Still-BHs sowie Stilleinlagen aus praktischen und hygienischen Gründen unverzichtbar sind, muss in puncto Kleidung jede Mutter selbst entscheiden, ob sie sich spezielle Stillmode anschafft oder nicht. Einige Mütter schwören auf jene Kleidung, da sie perfekt auf die Bedürfnisse der stillenden Frau abgestimmt ist. Bei Stillmode handelt es sich für gewöhnlich um Oberteile, welche im Brustbereich mit einer weiteren Lage Stoff ausgestattet sind, die man bei Bedarf nach oben klappen kann. Die Brüste sind dann freigelegt und es muss nicht das komplette Shirt nach oben gezogen werden. Die hohe Funktionalität der Stillmode macht sich insbesondere dann bezahlt, wenn man empfindliche Nieren hat und jene vor Kälte schützen will. Auch Mütter mit großen Brüsten greifen verstärkt auf Stillmode zurück, weil jene einfach noch ein bisschen mehr versteckt.

Neben jenem Funktionsprinzip gibt es noch ein weiteres, und zwar Trägertops mit abnehmbaren Trägern. Jene funktionieren ähnlich wie Still-BHs, da man einfach bei Bedarf vorn den Träger aus der Öse lösen kann, sodass die Brust freigelegt werden kann. Obwohl Tops wie jene durchaus praktisch sind, entscheiden sich die meisten Frauen im Alltag doch für herkömmliche Mode. Schließlich ist spezielle Stillmode längst nicht für jeden erschwinglich.

Stillen mit herkömmlicher Kleidung

Tatsächlich eignet sich herkömmliche Mode besser zum Stillen, als es so manch eine Mutter vermuten würde. Nur eines muss man: Die richtigen Stücke aus seinem Kleiderschrank auswählen. Bewährt hat sich vor allem die Kombination aus einem weit ausgeschnittenen Top, über dem ein Pullover getragen wird. Der Pullover kann bei Bedarf nach oben und das Top nach unten gezogen werden. Somit werden auch die Nieren nicht kalt und man zeigt nicht allzu viel Haut. Großer Beliebtheit erfreuen sich außerdem große, kuschelige Strickjacken. Für das Stillen in der Öffentlichkeit wählen Mütter gern für die Strickjacke 42 als Größe, wenn sie normalerweise Größe 40 tragen – eine größere Strickjacke bietet einfach mehr Komfort und kann so zurechtgezogen werden, dass auch in der Öffentlichkeit die größtmögliche Privatsphäre möglich ist.

Weiterhin schwören glückliche Mamas auch in der Stillzeit noch auf die Umstandsmode aus der Schwangerschaft, zumal jene wesentlich dehnbarer ist als herkömmliche Mode. Übrigens gibt es sogar Kleidung, die Umstands- und Stillmode zugleich ist!