Ein Studium und ein Nebenjob sind zuweilen schon schwer miteinander zu vereinbaren. Wenn dann aber nun auch noch ein Kind dazukommt, scheint das Chaos vorprogrammiert. Doch dazu muss es nicht kommen. Wie in so vielen Situationen ist es allerdings auch hier die richtige Planung, auf die es ankommt. Wir verraten Ihnen darum ein paar Tipps, wie Sie sowohl Ihr Kind, Ihre Bildung wie auch Ihre finanziellen Verdienstmöglichkeiten nicht zu kurz kommen.

1. Tipp: Einen flexiblen Arbeitgeber finden

Auch wenn Kinder im Wesentlichen natürlich eine Bereicherung darstellen, sind sie doch auch ein Kostenfaktor. Die lieben Kleinen möchten schließlich umsorgt, ernährt, eingekleidet und behütet werden. Gerade jungen Müttern beziehungsweise Eltern fehlen da häufig die finanziellen Mittel – vor allem wenn man sich mitten im Studium befindet. Wer will sich da nicht direkt auf die Suche nach einem Job machen und neben dem Studium arbeiten. Feste Arbeitszeiten können allerdings ein Problem für eine kleine Familie darstellen, in der natürlich immer das Kind an erster Stelle stehen sollte. Gerade Studenten haben jedoch die Möglichkeit, sich Arbeitgeber zu suchen, die nicht auf der Suche nach typischen 450-Euro-Jobbern sind. So werden zum Beispiel für Messen regelmäßig Hostessen gesucht, die sich um das leibliche Wohl der Gäste kümmern und diese mit Informationen versorgen. Auch Promotionjobs bieten sich an, da sie meistens nur an wenigen Wochenenden im Jahr ausgeübt und zusätzlich auch noch gut bezahlt werden.

2. Tipp: Das Angebot des Staates in Anspruch nehmen

Insbesondere junge Eltern sind sich häufig nicht im Klaren darüber, welche staatlichen Leistungen sie in Anspruch nehmen können, um für die finanzielle Versorgung ihrer Familie zu sorgen. Neben den üblichen Dingen wie beispielsweise dem Kindergel, haben beispielsweise speziell Studierende die Möglichkeit, sich für bestimmte Stipendien zu bewerben oder aber einen Kinderbetreuungszuschlag des BAföG Amtes in Anspruch zu nehmen. Außerdem können sogenannte Bildungskredite beantragt werden. Diese dienen nicht nur der Abdeckung der Studiengebühren, sondern können ebenfalls für die Gewährleistung des monatlichen Unterhaltes genutzt werden.

3. Tipp: Die Möglichkeit eines Teilzeitstudiums nutzen

Es ist nicht zwingend notwendig, dass man sein Studium in der angesetzten Regelstudienzeit als Vollzeitstudent absolviert. Für junge Mütter, die gerne so viel Zeit wie möglich mit ihrem Kind verbringen möchten, ihr Studium jedoch auch nicht abbrechen wollen, ist es möglich, als Alternative zum Vollzeitstudenten als Teilzeitstudent eingeschrieben zu sein. Im Falle eines Teilzeitstudiums muss nur die Hälfte der sonst üblichen Leistungspunkte erreicht werden. Daraus folgt, dass auch nur die Hälfte der Zeit in das Studium investiert werden muss.