Vielen Frauen wird nur beim Gedanken an Essen furchtbar übel. Ungefähr 75% aller Frauen leiden unter Übelkeit in der Schwangerschaft. So lästig die Übelkeit auch ist, so normal ist sie und hat durchaus Ihren Sinn. Sobald sie einen Raum betreten, der nach Kaffee riecht, flüchten sie so schnell sie können. Beim Gedanken an ihr einstiges Lieblingsessen könnten sie direkt losrennen und auch der Geruch von Gänseblümchen lässt sie vor Übelkeit beinahe sterben.

Übelkeit tritt sehr häufig vor allem im ersten Quartal der Schwangerschaft auf. 75% aller Frauen haben begleitendes Erbrechen. 25% aller Frauen leiden aber nicht nur die ersten drei Monate unter Übelkeit, sondern die ganze Schwangerschaft hindurch.

Hierbei muss vor allem darauf geachtet werden, dass die Schwangere nicht zu viel Flüssigkeit verliert. Die Übelkeit hat aber auch positive Zeichen. Wissenschaftler glauben herausgefunden zu haben, dass Übelkeit der werdenden Mama zeigen, dass es dem Ungeborenen gut geht.

Eine hohe Konzentration des Schwangerschaftshormons HCG im Blut, verursacht meistens eine große Übelkeit, vornehmlich in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft. Das erklärt auch, wieso die Übelkeit oft nach den ersten 12 Wochen nachlässt. Die Hormonkonzentration sinkt dann nämlich wieder langsam ab.

Tröstlich zu wissen ist, dass die Übelkeit in der Schwangerschaft eigentlich ein „Trick der Natur“ ist. Denn Schwangere entwickeln meist Abneigungen gegen Getränke und Speisen, welche Giftstoffe enthalten, wie z.b. Kaffee, Alkohol und Nikotin.

Auch Eier, Fleisch und Fisch werden oft abgelehnt. Das liegt daran, dass diese Lebensmittel Bakterien enthalten können, welche dem Baby schaden könnten. Oft kann man auch beobachten, dass sobald eine Schwangerschaft nicht mehr stabil, oder intakt ist, die Übelkeit verschwindet.

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Also schlussfolgern wir daraus: Ist einer Frau während der Schwangerschaft übel, ist das Baby gesund. Das ist doch ein riesengroßer Trost und macht es gleich viel leichter, diese Zeit zu durchstehen.