Wir Erwachsenen kennen das: Zahnschmerzen können der absolute Horror sein. Doch wie fühlt sich das Baby, wenn sich die ersten Zähnchen durch den Kiefer brechen. Manche Kinder scheinen in dieser Hinsicht absolut schmerzfrei zu sein, andere sind so ganz anders als sonst, sind gereizt und quengeln oder weinen die ganze Zeit.

Was dabei hilft, den Schmerz der ersten Zähnchen zu lindern

In der Regel kommen die ersten Zähnchen, von insgesamt 20 Milchzähnen, etwa ab dem 6. Lebensmonat des Kindes. Hiernach die Uhr zu stellen, ist allerdings überflüssig, denn wie immer ist jedes Kind in seiner Entwicklung individuell, so dass bei einigen der erste Zahn schon früher, bei anderen erst später kommt. Ebenso individuell ist das Schmerzempfinden. Neben geröteten Bäckchen können vermehrter Speichelfluss, Durchfall und Fieber auftreten.

Sanfte und natürliche Methoden, die Schmerzen zu lindern sind:

  • Regelmäßige Massage des Zahnfleisches und der Zahnleisten mit Kamillentee
  • Regelmäßiges Einreiben des Zahnfleisches und der Zahnleisten mit einem Sud aus Kamille und Salbei
  • Verwendung gekühlter Beißringe (Achten Sie allerdings darauf, dass diese keine Weichmacher, Phtalat- oder PVC-Anteile enthalten und nur im Kühlschrank gekühlt werden)
  • Verwendung eines kalt-feuchten Waschlappens, auf dem Ihr Kind herumnuckeln kann
  • Gekühltes Gemüse oder Obst zum Drauf-Herum-Lutschen und Kauen wie ein Stück geschälte Möhre, Schlangengurke oder Apfel (Lassen Sie Ihr Kind bei gekühltem Gemüse oder Obstnie unbeaufsichtigt, da es ein Stück abbeißen und sich daran verschlucken könnte)
  • Ein Stück harter Brotkruste zum Darauf-Herum-Lutschen (Auch hier bitte nie unbeaufsichtigt)
  • Gekühlte, ungezuckerte Tees oder Wasser (Allerdings nur als kühlender Schluck, nicht zum Auf-dem-Fläschchen-Herumnuckeln)
  • Beschäftigung und Ablenkung wie Spielen, Spazierengehen & Co.
  • Heilwirkung des Bernsteins in Form einer Kette, die das Kind trägt (Ob hier die gewünschte Wirkung wirklich eintritt, ist allerdings umstritten und somit wohl eher eine Glaubensfrage)
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Daneben gibt es homöopathische Mittel, die das Spannungsgefühl und den Druckschmerz lindern sollen:

  • Osanit in Form von Globuli
  • Zahn-Öl zur äußerlichen Anwendung auf den Wangen
  • Osa Zahngel für den Zahnungsprozess

In Verbindung mit Fieber:

  • Viburcol in Form eines Zäpfchens

Und natürlich gibt es auch invasive, also schulmedizinische Möglichkeiten, die jedoch nur in Rücksprache mit dem Kinderarzt gegeben werden sollten wie Beruhigungs- und Schmerzmittel oder schmerzstillende Gele, die ein Anästhetikum enthalten. Generell jedoch gilt: Ein Kind kann eigenständig nichts gegen seine Schmerzen unternehmen. Probieren Sie aus, was Ihrem Kind gut tut.