Sommer, Sonne, Picknick – und Wespen. Das ist an schönen Tagen auf Balkon und Terrasse und besonders beim Essen im Freien eine oft unvermeidliche Kombination. Denn Kuchen, Limonade und andere Leckereien ziehen Wespen an. Ein Wespenstich ist schmerzhaft und kann unter Umständen gefährlich werden. Was müssen Sie jetzt wissen, um Ihr Kind zu schützen?

Riecht gut, schmeckt gut – was Wespen anlockt und Wespenstiche wahrscheinlicher macht

Nicht nur Kinder lieben süße und duftende Speisen, sondern eben auch Bienen und Wespen. Als erste Maßnahme sollte man daher Getränke und Nahrungsmittel abdecken. Benutzen Sie möglichst verschließbare Gefäße  . Erklären Sie Ihrem Kind, dass es vor dem Trinken immer auf mögliche Insekten am und im Glas achten soll – am besten ist es jedoch, Strohhalme zu benutzen. Bei einem Stich am Hals oder gar im Mund kann es zu Schwellungen kommen und in der Folge zu Atemnot. Besonders bei bekannten Allergien auf das Wespengift ist Vorsicht geboten.

Beim Spielplatzbesuch oder beim Ausflug kann man Wespen auch dadurch entgehen, dass man statt süßer Getränke auf Wasser zurückgreift. Auch die schlichte Reiswaffel interessiert die Insekten nicht, das duftende Wurstbrot hingegen schon. Vergessen Sie die Feuchttücher nicht, denn auch das Mundabwischen nach dem Essen hilft, damit Wespen gar nicht erst angelockt werden. Essensreste sollten sofort verpackt oder weggeworfen werden. Wählen Sie beim Essen im Freien stets einen Platz, der nicht in der Nähe von öffentlichen Mülleimern liegt, denn auch hier treiben sich Wespen herum, angelockt von den Gerüchen. Auch Parfüm und parfümierte Cremes locken Insekten an.

Keine Panik! Der richtige Umgang mit Wespen

Fühlt sich eine Wespe bedroht, sticht sie. Bringen Sie Kindern daher früh bei, dass sie nicht nach den Tieren schlagen sollen. Hektische Bewegungen sind genauso wenig ratsam wie die Wespen anzupusten. Das Kohlendioxid im Atem alarmiert die Wespen, statt sie zu beruhigen. Vorsicht auf Wiesen: Blühende Blumen, aber auch Klee und Löwenzahn lieben Wespen und Bienen. Hier also besser nicht barfuß laufen. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es bei umschwirrenden Wespen den Mund geschlossen halten soll. Lässt sich ein Insekt auf der Haut nieder, nicht ruckartig wegwischen – schieben Sie es sanft zur Seite.

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Auch zuhause kann man sich vor Wespen und einem Wespenstich schützen. Sehr hilfreich ist ein Fliegengitter, das verhindert, dass sich bei geöffnetem Fenster Tiere ins Haus verirren. Ist doch mal eine Wespe ins Haus gelangt, kann man ein Glas darüberstülpen, ein Blatt Papier unterschieben und sie vorsichtig nach draußen tragen. Von Wespenfallen rät der Naturschutzbund NABU ab, sie bedeuten für die Tiere einen qualvollen Tod.

Wespenstich! Und jetzt?

Meist ist der Stich harmlos – doch für das betroffene Kind ist so ein Wespenstich ein großer Schreck. Wespenstiche sind schmerzhaft und die Stichstelle schwillt in der Regel rasch an. Hier hilft sofortige Kühlung, zum Beispiel mit einem Kühlpack aus der Apotheke. War der Stich von einer Biene, bleibt der Stachel stecken. Entfernen Sie diesen dann aber nicht mit den Fingern, das kann das Bienengift erst recht in die Wunde drücken. Benutzen Sie hier eine Pinzette.

Ein altes Hausmittel hilft ebenfalls beim Wespenstich: Eine aufgeschnittene Zwiebel mit der Schnittfläche auf den Stich legen oder damit leicht über den Stich reiben. Der Zwiebelsaft wirkt entzündungshemmend. Viele Eltern haben gute Erfahrungen mit Apis-Globuli gemacht. Bei einer bekannten Allergie auf das Gift der Wespen gilt: sofort zum Arzt. Anzeichen sind beispielsweise Schwindel, Übelkeit, Atemnot und eine sehr schnelle Ausbreitung der Rötung nach dem Stich.

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