Meine Kinder, deine Kinder, unsere Kinder – auch wenn die Patchwork-Familie mittlerweile fester und sympathischer Bestandteil unserer Gesellschaft ist, befragt man die Alterskategorie der 20- bis 39-Jährigen zu ihrer Familienplanung, so stellt sich heraus, dass der Trend auch weiterhin eindeutig in Richtung klassisches Familienmodell – bestehend aus Vater, Mutter und zwei Kindern – weist.

Das zumindest hat eine Studie des Deutschen Jugendinstituts herausgefunden. Denn den Ergebnissen dieser Studie zufolge gab mehr als die Hälfte der Befragten an, dass ihre Familienplanung über zwei Kinder nicht hinausgehen würde.

Im Gegenteil, die Befragten gaben an, dass zwei Kinder für sie persönlich die ideale Kinderanzahl innerhalb einer Familie sei. Denn mit jedem weiteren Kind, so befürchteten sie, wären ihre Ressourcen in Gefahr – sowohl in Bezug auf ihre finanzielle als auch auf berufliche und vor allem auch private Situation. Die Befürchtungen zeigen deutlich, dass die Eltern von heute – und teilweise natürlich auch die Eltern von morgen – zwar weiterhin zum klassischen Zwei-Kind-Modell tendieren, sich jedoch trotz Familie selbst als eigenständige Persönlichkeiten mit den entsprechenden Freiräumen verwirklichen und auch ihre Partnerschaft weiterhin leben können möchten.

Im Gegensatz dazu gaben etwa 15% der befragten 20- bis 39-Jährigen an, dass ihre persönliche Familienplanung mit zwei Kindern noch lange nicht abgeschlossen sei. Sie wünschen sich eindeutig mehr Kinder, mindestens jedoch drei, wenn nicht sogar mindestens vier.

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