Über Kinder und Hunde in einem Haushalt haben wir bereits berichtet, ist der Welpe erst einmal eingezogen, so muss man sich über Verschiedenes Gedanken machen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Hundenahrung, denn Futter ist nicht gleich Futter.

Welpenfutter Woche 3 bis 5

Eine Zufütterung kann in der Regel ab der dritten Woche nach der Geburt beginnen. Am Anfang eignet sich hochwertiges Nassfutter in geringen Mengen, die Grundnahrung sollte weiterhin Muttermilch bleiben.

Kann die Hündin ihrem Welpen keine lebenswichtigen Nährstoffe gewährleisten, so muss eine spezielle Welpenmilch zum Einsatz kommen. Diese ist fettreich, laktosearm und entspricht den Bedürfnissen des Kleinen. Verwenden Sie keine Kuhmilch, denn sie kann bei Hunden zu Durchfall und Erbrechen führen!

Welpenfutter ab Woche 5

Ab der fünften Lebenswoche kann dann auch ohne Bedenken Trockenfutter in den Napf kommen. Hier kommt es ganz besonders auf die Qualität an, da nur qualitativ hochwertiges Trockenfutter den Verdauungstrakt der Welpen schont. Pellets mit niedriger Qualität quellen im Hundemagen auf und können schmerzhaft sein. Welpenfutter mit der Auszeichnung „Premium“ ist empfehlenswert. Achten Sie darauf, dass kein Zucker, keine Konservierungsstoffe und keine Geschmacksverstärker im Futter enthalten sind und dass der Anteil an Getreide nicht allzu hoch ist.

Die passende Menge

Junge Hunde sollten mehrmals am Tag mit kleinen Portionen gefüttert werden.

 

  • 2 – 3 Monate: 4 – 5 Mahlzeiten
  • 3 – 6 Monate: 3 – 4 Mal Futter am Tag, bei etwas üppigeren Portionen
  • Ab dem 6. Monat: 2 – 3 Mahlzeiten pro Tag

 

Die Fütterung sollte zu festen Zeiten erfolgen, da Hunde Gewohnheitstiere sind.

Optimale Nährstoffversorgung

Der junge Hund benötigt Kohlenhydrate als Energieträger, Fette für einen gut funktionierenden Stoffwechsel, Proteine zur Erhaltung des Gewebes und Mineralstoffe zum Knochenaufbau. Die wichtigsten Mineralstoffe sind Calcium, Phosphor, Magnesium, Natrium und Kalium (Mengenelemente) und Spurenelemente, wie Eisen, Jod, Kupfer, Fluor, Zink und Mangan. Letztendlich sorgen Vitamine für das Wohlbefinden des Hundes. In einem guten Hundefutter sollte eine Vielzahl all dieser Stoffe enthalten sein.