Kinder zum Lesen zu bewegen ist gar nicht so leicht. Zahlreiche Eltern wünschen sich, ihre Kinder würden mehr lesen. Deshalb sind sie im Regelfall auch nicht besonders anspruchsvoll, was die Wahl der Literatur betrifft. Häufig wird gekauft, was den Kindern gefällt bzw. diese zumindest ein wenig interessiert – ganz in der Hoffnung, dass dann gelesen wird.

Dass die Vorstellungen von Kindern und Eltern im Hinblick auf das Verständnis von guter Literatur weit auseinander reichen, ist nicht ungewöhnlich. Doch manchmal scheinen die Diskrepanzen einfach zu groß zu sein. Vor allem wenn sich Kinder für Comics interessieren, kommt es in einigen Familien zum Streit. Manchmal sind Eltern nicht dazu bereit, diese Art von Literatur zu kaufen. Ihnen ist es lieber, die Kinder entscheiden sich für reine Textbücher.

Lieder muss im Hinblick auf dieses Thema angemerkt werden, dass einige Eltern zu sehr an Idealvorstellungen festhalten. Besonders wenn ein Kind nahezu keine Begeisterung für das Lesen zeigt, ist es meist besser auf Comics zu setzen, als gar keine Bücher zu kaufen. Vor allem macht es keinen Sinn, Bücher in der Hoffnung zu kaufen, die Kinder würden sie schon lesen. Da müsste schon ein Wunder geschehen, denn heutzutage haben Kinder und Jugendliche schlichtweg zu viele Alternativen. Da ist es besser, die Kinder lesen Comics – zwar ist der Textgehalt dann bei weitem nicht so hoch wie bei normalen Büchern bemessen, doch zumindest wird gelesen.

Des Weiteren haben Eltern oft eine falsche Vorstellung von Comics. Gerade was die inhaltliche Tiefe betrifft, so dürfen Comics nicht unterschätzt werden. Besonders für Jugendliche werden im Handel sehr attraktive Comics angeboten, die einen stattlichen Tiefgang versprechen. Zumal sich die Comic-Branche im Wandel befindet. In den vergangenen Jahren sind neue Comic-Arten entstanden bzw. konnten diese stark an Verbreitung gewinnen. Dies trifft besonders für Buch-Comics zu, die im Vergleich zu klassischen Comics deutlich mehr Text enthalten und somit auch stärker das Lesen fördern.

Beim Schenken von Buch-Comics gilt es jedoch aufzupassen. Zahlreichen Jugendlichen fällt der Umstieg zunächst nicht leicht. Im Handel werden deshalb sogar spezielle Comic-Serien angeboten, die einen leichteren Einstieg versprechen. Bei diesen Comics ist die Textmenge noch nicht ganz so groß bemessen, was wiederum die Umgewöhnung leichter macht.

Aber auch klassische Comics dürfen in ihrer Bedeutung nicht unterschätzt werden. Die meisten Erwachsenen müssen zugeben, dass sie bestimmte Comic-Klassiker, wie zum Beispiel Asterix, selbst sehr gerne gelesen haben. Solche Comic-Bände können sehr fesselnd sein und die Kinder dazu bringen, mehrere Stunden lang zu lesen. Gerade dann ist der Nutzen hinsichtlich des Lesens enorm: Bücher werden oft schon nach einer deutlich kürzeren Zeitspanne wieder aus den Händen gelegt.

Angesichts all dieser Vorteile sollten es Eltern ruhig einmal probieren und ihre Kinder mit Comics beschäftigen. Dies setzt allerdings voraus, dass beim richtigen Händler gesucht wird. Im klassischen Buchhandel ist die Auswahl meist eher dürftig. Eine größere Comic-Auswahl ist online zu finden, wie beispielsweise beim E-Book Spezialisten Pageplace. Dort stoßen Comic-Freunde auf eine große Auswahl. Zumal nicht nur die Auswahl attraktiv ist. Wer gerne Comics liest, muss nicht warten, bis die Post geliefert hat. Stattdessen gilt es das gewünschte Comic einfach nur auszuwählen und herunterzuladen. Anschließend kann es am Computer, auf dem Tablet oder sogar auf dem Smartphone angesehen werden.