Auch Autogenes Training eignet sich, um das Schmerzempfinden umzuleiten. Als Entspannungsmethode bekannt, hilft autogenes Training der Mutter, den Beckenboden während des Geburtsvorgangs zu entspannen, neue Energiereserven zu mobilisieren und dadurch ebenfalls den Kreislauf von Angst, Spannung und Schmerz zu durchbrechen. Das autogene Training kann eigenständig erlernt werden, bedarf jedoch einiger Vorbereitung und regelmäßiger Übung. Zudem wird es auch als oder innerhalb eines Geburtsvorbereitungskurses angeboten. Denn der Abbau von Nervosität, Ängsten und Unsicherheiten kann für jede werdende Mutter nur förderlich sein, da Schmerzen allgemein gelindert und die Wehenanzahl, -dauer und –stärke bis zu einem Drittel verringert werden. Vergleichsstudien haben herausgefunden, dass Frauen, die während der Geburt die Methoden des autogenen Trainings angewandt haben, eine deutlich kürzere Wehen-Eröffnungsphase hatten. Im Optimalfall um bis zu drei Stunden. Insbesondere das raubt der Mutter nicht die wertvollen Energien und Kräfte, die sie innerhalb der Austreibungsphase so viel nötiger braucht. Autogenes Training macht stark für unbekannte Situationen, stärkt das Selbstvertrauen, bringt Gelassenheit und hält eine Vielzahl an Entspannungstechniken für Körper und Seele bereit. Man muss nur wissen, wie es funktioniert.