Alle Frauen, die zum ersten Mal schwanger sind, fürchten sich vor dem Tag der Geburt – was auch vollkommen natürlich und nachvollziehbar ist. Um sich die Angst vor dem bevorstehenden Geburtstermin und dem Kreißsaal zu nehmen, können sich werdende Mütter ganze neun Monate lang auf den Familiennachwuchs vorbereiten.

Sinnvoll ist es in jedem Fall, die Zeit zu nutzen, um sich mit der Geburt vertraut zu machen. Neben wichtigen Vorsorgeuntersuchungen beim Gynäkologen, die in einem Terminkalender vermerkt werden sollten, können Frauen in anderen Umständen wichtige Vorkehrungen treffen. Welche das sind, wird im Folgenden beantwortet.

Praktische Tipps für werdende Mütter

  • Tipp 1: Sobald die Schwangerschaft vom Frauenarzt bestätigt wurde, müssen sich die Eltern Gedanken darüber machen, wie ihr Kind auf die Welt kommen soll. Im Krankenhaus, im Geburtshaus oder womöglich in den eigenen vier Wänden? Alle drei Möglichkeiten haben ihre Vor- und Nachteile, die es bis zum Entbindungstermin abzuwägen gilt.
  • Tipp 2: Viele Frauen müssen sich an ihren neuen Körper, der sich während der Schwangerschaft deutlich verändern wird, erst einmal gewöhnen. Um ein besseres Körperbewusstsein zu bekommen und sich auf die Geburt ideal vorzubereiten, gibt es spezielle Yogakurse für werdende Mütter, die in jedem Fall empfehlenswert sind.
  • Tipp 3: Auch wenn es schon öfter erwähnt wurde, soll es an dieser Stelle noch einmal betont werden. Da der ausgerechnete Geburtstermin, der im Terminkalender steht, oftmals nicht auf den Tag genau zutrifft, sollte der Koffer fürs Kranken- oder Geburtshaus in jedem Fall nicht zu spät gepackt werden, weil man dann doch wieder die Hälfte vergisst. Je früher die Tasche gepackt ist, desto stressfreier wird die Geburt.
  • Tipp 4: Während der Schwangerschaft haben Frauen genügend Zeit, neue Atemtechniken zu erlernen, die sie während der Geburt anwenden und die Schmerzen dadurch lindern können. In der Regel werden diese Techniken in entsprechenden Geburtsvorbereitungskursen erlernt, die unbedingt von jedem Elternpaar wahrgenommen werden sollten.
  • Tipp 5: Um sich die Ängste vor der Geburt zu nehmen, sollten sich werdende Mütter ausgiebig über die Entbindung informieren. Je besser ihr Fachwissen ist, desto weniger Überraschungen gibt es während der Geburt. Zudem sind die meisten Frauen weitaus beruhigter, wenn sie über den Prozess besser Bescheid wissen.
  • Tipp 6: Zu guter Letzt ist unser Tipp, immer Ruhe zu bewahren, wenn die Wehen eintreten. Niemandem ist geholfen, wenn Sie mit einer halb gepackten Tasche waghalsig über die Autobahn heizen, um so schnell wie möglich ins Krankenhaus zu fahren. Denken Sie immer an Ihre Sicherheit und die des Kindes!