Weihnachten – für fast alle Kinder ist dieses Fest magisch. Das beginnt schon mit der Adventszeit, wenn die Fenster mit Lichterketten geschmückt werden. Fast jeder Raum erstrahlt weihnachtlich, während es in der Küche beim gemeinsamen Basteln oder Wunschzettel-Schreiben herrlich nach selbstgebackenen Plätzchen duftet. Höhepunkt – gerade für die lieben Kleinen – ist natürlich der Heilige Abend mit seiner Bescherung und nicht zuletzt: der geschmückte Tannenbaum.

Wie aber schmückt man diesen, damit er der kindlichen Neugier und seiner natürlichen Begeisterung standhalten kann und entsprechend sicher ist?

1. LED-Lichterketten statt echter Kerzen auf dem Weihnachtsbaum

Natürlich sind echte Kerzen im Baum der Klassiker am Heiligen Abend. Sie machen es erst so richtig schön, ursprünglich und heimelig. Dennoch bergen diese – auch ohne Kinder – eine Menge an Gefahren. Deshalb sollte man diese niemals unbeaufsichtigt im Baum brennen lassen sollte. Ein unerwarteter Luftzug, schon kann im schlimmsten Fall das ganze Haus in Flammen stehen. Eine “schöne Bescherung“ ist das zwar, aber komplett widersprüchlich zu dem, was das Weihnachtsfest darunter versteht.

Dementsprechend sind Lichterketten nicht die schlechteste Alternative. Insbesondere, wenn diese mit einem anerkannten Prüfsiegel versehen sind und logischerweise nicht aus einer über die Maßen günstigen Massenproduktion stammen.

Gerade für Haushalte mit kleinen Kindern eignen sich Lichterketten mit LEDs. Denn die kleinen Lämpchen heizen sich im Gegensatz zu vielen anderen Lichterketten nicht auf. Deshalb dürfen sie auch gerne neugierig von den kleinen Forschern und Entdeckern näher in Augenschein genommen und sogar angefasst werden.

So erleuchtet, strahlt nicht nur der Baum, sondern auch das kleine Kinderherz, das es kaum noch erwarten kann, bis das Christkind endlich kommt.

2. Stoff und Stroh statt zerbrechlicher Kugeln

Ganz gleich, ob aus Glas oder Kunststoff, Christbaumkugeln sind nur dort sicher aufgehoben, wo Kinderhände nicht herankommen können – folglich entweder gar nicht erst aus den Weihnachtskartons ausgepackt oder aber sehr weit oben in den Baum gehängt. Besser für neugierige Kinderhände eignet sich jedoch Baumschmuck, der nicht zerbrechen kann und somit auch nicht in tausend gefährliche Einzelteile zerspringt, wenn er aus dem Baum gerissen auf den Boden fällt, oder von den manchmal kraftvoller als vermuteten Patsche-Fingern unsanft betatscht, eingehend untersucht und im schlechtesten Fall so zusammengedrückt wird, dass er wie ein Puzzle in seine Einzelstücke zerfällt.

Dazu gehören Baumanhänger aus Stoff oder Filz, die allseits beliebten Strohsterne und natürlich auch Holzfiguren, die allerdings groß genug sein sollten, dass sie von Kindern nicht verschluckt werden können. Denn Sie wissen ja: Die lieben Kleinen kommen manchmal auf die kuriosesten Ideen – vor allem dann, wenn ihnen langweilig ist und/ oder sie sich unbeobachtet fühlen.

Ein so geschmückter Baum kommt dem altdeutschen Christbaum sehr nahe, was seinen eigenen Charme hat, aber eben nicht jedermanns Sache ist. Trotzdem: Hochglanz-Rot muss es doch auch nicht immer sein, oder?

3. Aus dem Stand heraus den Weihnachtsbaum schmücken

Ebenso wichtig wie Licht und Schmuck ist jedoch, dass der Christbaum von Anfang an einen sicheren Stand hat und nicht ins Wanken gerät, wenn Kinder an den Zweigen ziehen, ihn im Vorbeirennen streifen (ja, Kinder neigen leider auch dazu, im Wohnzimmer ohne Rücksicht auf Verluste ausgiebigst heraumzutoben) oder übermütig auf ihn hinaufzuklettern versuchen. Dementsprechend sollte am Christbaumständer nicht gespart werden und auf ein entsprechend gut verarbeitetes Stück mit einem sehr hohen Eigengewicht geachtet werden. Wird der Christbaumständer zudem mit Wasser befüllt, verleiht ihm das eine zusätzliche Stabilität (vorausgesetzt, er wurde richtig gut verspannt) und lässt ihn die Zeit bis zu seinem Wiederabbau gleichzeitig frisch und perfekt gepflegt überstehen.

Wenn man diese kleinen Vorsichtsmaßnahmen beachtet, dann steht einem gelungenen und vor allem unfallfreien Weihnachtsfest nichts mehr im Wege. Bis dahin wünschen wir eine besinnliche und stressfreie Vorweihnachtszeit.