Woher kommt die Kopflaus?

Kopfläuse zu haben ist ganz sicher keine Schande. Ein Kopflausbefall hat auch nichts mit mangelnder Sauberkeit zu tun, ein Vorurteil dass auch heute noch oft zu hören ist. Erwischen kann es jeden. Gerade dort wo viele Kinder zusammen sind (Kindergarten, Schule, Hort) wechseln die unliebsamen Plagegeister gerne den Besitzer. Viele Menschen juckt unweigerlich der Kopf, wenn von Kopfläusen die Rede ist.

Kopfläuse: Typische Anzeichen

Das erste typische Anzeichen für einen Kopflaus-Befall ist, wenn sich Ihr Kind heftig am Kopf kratzt. Besorgen Sie sich einen speziellen (sehr feinzinkigen) Läusekamm*  aus der Apotheke. Um Läuse, Nissen oder Larven zu finden, muss der Kopf vom Haaransatz aus Strähne um Strähne bis zu den Haarspitzen durchgekämmt werden.

Legen Sie Ihrem Kind ein helles Handtuch um die Schultern, damit sie “flüchtende” Läuse besser finden. Hat Ihr Kind lange oder sehr dickes Haar, können Sie das Haar vorher anfeuchten und eine Pflegespülung einmassieren. Letzteres hat den Vorteil, dass es die Läuse am Weglaufen hindert.

Kopfläuse Kopflaus
So sieht eine Kopflaus aus

Kopfläuse-Befall behandeln

Der Nissenkamm*  ist eine gute Methode, um Kopfläuse nachzuweisen. Eine optimale Behandlung besteht nach heutiger Auffassung in einer Kombination. Zugelassene Arzneimittel bekommen Sie mit oder ohne Rezept in der Apotheke, außerdem sollten Sie das nasse Haar mit einer Pflegespülung und dem Läusekamm behandeln.

Erfolg nur nach richtiger Anwendung des Läusemittels

Entscheidend für den Erfolg der Behandlung ist allerdings, dass sie richtig angewandt wird. Lesen Sie unbedingt die Gebrauchsanweisung oder den Beipackzettel des gewählten Produktes!

Häufige Anwendungsfehler bei der Anwendung:

  • Einwirkzeit zu kurz
  • die Haare wurden nicht komplett mit dem Mittel bedeckt und durchtränkt
  • der Kopf wurde während der Einwirkzeit mit einem Handtuch umwickelt. Zuviel vom Produkt wurde vom Handtuch aufgesaugt.
  • Läusemittel*  auf nassem Haar (Das Produkt wird dadurch stark verdünnt)
  • Behandlung wird nicht wiederholt, nachschlüfende Larven überleben

Behandlung nach 8-10 Tagen wiederholen

Wiederholen Sie die Behandluch, auch wenn Sie keine Läuse oder Nissen mehr finden. Die Läusemittel wirken zwar sehr gut gegen Kopfläuse, doch überleben viele Nissen (Läuseeier) die Prozedur. Nach acht bis zehn Tagen muss eine zweite Behandlung mit dem Läusemittel erfolgen um nachschlüpfende Larven abzutöten. Sind Sie hier nachlässig, kann sich der Lausbefall wiederholen.

Auch interessant:  Der Horror: Kopfläuse mittlerweile resistent gegenüber gängigen Behandlungsmethoden

Familienmitglieder und Umfeld informieren

Vergessen Sie Ihr Umfeld nicht! Bitte prüfen Sie Familienmitglieder und informieren Sie Kindergarten, Hort, Schule und Freunde um eine weitere Ausbreitung zu vermeiden.

Maßnahmen bei Kopfläusen

Waschmaschine oder Gefrierschrank?

Bettwäsche, Handtücher und Kleidung bei 60 Grad waschen. (Nissen und Läuse sterben bei einer Temperatur über 50 Grad)

Kleidungs- und Wäschestücke sowie Kuscheltiere, die nicht bei 60 °C waschbar sind, entweder für 24 Stunden bei -18 °C in Gefrierschrank lagern oder warme trockene Luft von mindestens 45 Grad für 60 Minuten anwenden z. B. im Backofen (Achtung Brandgefahr) oder Wäschetrockner.

Kopfläuse aushungern

Sie können Kopfläuse auch „aushungern“. Dazu werden die Gegenstände in einem gut verschlossenen Plastiksack über mindestens 2 Wochen (maximal 4 Wochen) so warm wie möglich gelagert.

Das Aushungern der Läuse gelingt um so rascher, je höher die Lagerungstemperatur ist! Bei 25 bis 30 Grad können die Läuse noch 2 Tage überleben, bei 10-20 Grad allerdings 7 Tage und dabei noch nach 5 Tagen schlupffähige Nissen ablegen.

Hygiene beachten

Kämme, Bürsten, Haarspangen ungebedingt nach jedem Gebrauch mit heißem Wasser gründlich reinigen.

Polster, Teppichböden und Autositze und Fahrradhelme mit einem Staubsauger reinigen. Die Staubsaugertüte sollten Sie danach entsorgen.

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  • LÄUSE FRÜHZEITIG ERKENNEN: Dank des Lausinators können Sie mit der Methode des feuchten Auskämmens einen Kopflausbefall noch vor den ersten Symptomen (bei Erstbefall treten diese erst nach 14-28 Tagen auf) wie Juckreiz erkennen.
  • OHNE CHEMIE: Mit dem Lausinator kann die Technik des „feuchten Auskämmens“ angewendet werden. Eine chemiefreie Methode, Kopfläuse effektiv zu bekämpfen, wenn man auf Anti-Läuse-Shampoo verzichten möchte. Optimal für Kinder geeignet.
  • ENGSTEHENDE METALLZINKEN: Der Lausinator hat einen Zinkabstand von 0,12mm, der noch geringer ist als der von der Wissenschaft einzuhaltende Abstand von 0,2mm. So entfernt der Lausinator bis zu dreifach mehr Läuse, Nissen und Eier als Plastikzinken.
  • INTEGRIERTE LUPE: Läuse und Nissen dank der integrierten Lupe im Läusekamm finden. Beim Kauf eines Läusekamms erhalten Sie eine ausführliche Anleitung dazu.
  • HYGIENISCHE LAGERUNG: Nach der Reinigung kann der Lausinator in seiner Schutzhülle aufbewahrt werden.

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