Mit dem aufrechten Gang und der resultierenden Fortbewegung erschließen sich völlig neue „Forschungsfelder“. In der Wohnung werden Schränke geöffnet und ausgeräumt, Schubladen herausgezogen, CDs umsortiert. „Learning by doing“ heißt ihre Devise! Das Kind ist entzückt, die Eltern weniger.

Oft verlangen die Tage viel Geduld, jedoch ist es ratsam das Kind in das Alltagsgeschehen mit einzubeziehen. Denn jetzt ist er neugierig und voller Interesse. Dabei erscheint der heimische Haushalt wie eine gefüllte Schatztruhe. Wäscheklammern, Lockenwickler, Rührutensilien, Topfdeckel, Handfeger, Papiertaschentücher usw. fassen sich unterschiedlich an, reizen die Sinne und schulen die Feinmotorik. Sie lassen sich wunderbar ein- und aussortieren, schlichten, knüllen und erzeugen auch noch Töne.

Die Spielwarenhersteller bieten für jedes Alter ein breites Sortiment an. Bunte, geräuschvolle Plastikspielzeuge faszinieren Kinder, wobei Eltern oft nicht wissen, welche Auswahl sie treffen sollen. Hilfreich sind aufgedruckte Altersangaben und der kritische Blick auf den eigenen Nachwuchs.

Generell gilt aber: Weniger ist mehr.

12 bis 18 Monate:

Gibt man dem Kind einen Stift, wird es seine Beobachtungen umsetzen und versucht zu malen. Es merkt, wie durch das Aufdrücken Striche auf dem Papier entstehen. Wachsmalstifte oder große Buntstifte sind dazu ideal; Fasermaler sollten erst später angeschafft werden. Fingermalfarben eignen sich auch schon, manche Kinder nehmen sie allerdings erst später an.

Zudem übt Wasser einen großen Reiz aus. Eimerchen, Schüsseln sowie leere Joghurtbecher lassen sich hervorragend füllen, ausschütten und ineinander stapeln. Siebe und Trichter sind ebenfalls beliebte Spielzeuge. Ist man im Besitz eines Gartens oder Balkons, kann ohne Hemmungen gematscht, gefühlt und gegraben werden. Dazu aber bitte nicht wasserfeste, warme Kleidung vergessen, da das Kind oft noch sitzt und schneller auskühlt. Bewährt haben sich auch Matschhosen.

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18 Monate bis 24 Monate:

Knete zieht ins Kinderzimmer ein und erobert das Kinderherz. Anfangs fühlt sich das Material noch etwas ungewohnt an, doch schnell „begreift“ das Kind seine Vorzüge. Man kann es platt drücken, ausrollen, mit einem Plastikmesser zerschneiden, zusammendrücken und zerrupfen. Knetmasse ist ein Allrounder und inspiriert immer wieder aufs Neue. In diesem Alter entsteht aus dem Testen der Substanz fast jede Spielidee.

Holzpuzzle mit wenigen Teilen und beliebten Motiven bringen große Freude, schulen die Koordination und das Reaktionsvermögen. Zeigt man dem Kind, das Auffädeln von ungekochten Nudeln auf einem Wollfaden, will es das gerne selbst ausprobieren. Jetzt lohnt sich der Kauf eines „Hammerspieles“. Mit Vergnügen wird der Nachwuchs versuchen kleine Holzplättchen auf einer Korkplatte festzuklopfen. Vorsicht ist geboten, gehören doch kleine Nägelchen zum Spiel. Auch ein Holzzug fördert die Fingerfertigkeit. Hier kann das Kind Teile zusammen- und aufstecken sowie Ziehen und Schieben trainieren.

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24 bis 40 Monate:

Aus den strichförmigen Kritzeleien werden sogenannte Schwingkritzel, also dichte, nebeneinander verlaufende Striche. Diese flächenhaften Gebilde gehen in rundliche Objekte über. Fachleute bezeichnen sie als Urknäuel. Verwendet das Kind Pinsel und Wasserfarben, probiert es alle Farbtöpfe durch und malt meistens übereinander. Oft sieht das Endergebnis braun und wasserdurchtränkt aus. Im dritten Lebensjahr ist es möglich, Stifte willentlich zu führen. Dem Allerlei von Linien folgen nun kreuzartige Formen oder buchstabenähnliche Anordnungen.

Mit etwa drei Jahren wollen Kinder im Haushalt mithelfen. Sie können den Tisch decken, Brote belegen, Mehl in die Rührschüssel schütten, Teller aus dem Geschirrspüler oder Wäschestücke aus der Waschmaschine nehmen. Sie sind fähig mit einer Kinderschere zu schneiden und aufzukleben. Klebeband und Stempel üben eine besondere Faszination aus.