Damit sich das Baby während der Schwangerschaft gesund entwickeln kann, muss die werdende Mutter besonders gut auf Ihre Ernährung achten. Früher hieß es dass man für zwei essen muss. Das stimmt zwar, aber nicht die Kalorienmenge darf sich dabei verdoppeln, sondern Essen für zwei bedeutet einfach sich doppelt so gesund ernähren.

Ab dem vierten Monat braucht die Frau dann vermehrt Kalorien und Fett. Der Bedarf an Nährstoffe steigt jedoch vom Schwangerschaftsbeginn an. So steigt besonders der Bedarf an Eisen, Kalzium, Eiweiß, Zink, Folsäure und Jod.

Damit die Schwangerschaft gut startet, sollten Mütter eigentlich schon vor Eintritt der Schwangerschaft Ihre Ernährung entsprechend anpassen. Sie kann dazu auch unterstützend Folsäure- und Eisenpräparate zu sich nehmen.

Folsäure wird benötigt zur Zellteilung, zur Blutbildung und für den Stoffwechsel. Wenn ein Folsäuremangel besteht, kann sich das Zentralnervensystem des Babys nicht richtig entwickeln, was schlimme Folgen nach sich ziehen kann, wie z.b. einen „Offenen Rücken (Spina Bifida)“. Folsäure ist vermehrt in den folgenden Nahrungsmitteln vorhanden: Grünkohl, Sojabohnen, Vollkornprodukten und in Eiern.

Meistens reicht der Konsum dieser Nahrungsmittel jedoch nicht aus, da sich der Bedarf in der Schwangerschaft verdoppelt. Deswegen sind Folsäurepräparate schon beinahe ein Muss. Am besten fängt man damit, vorausgesetzt man plant eine Schwangerschaft, schon 8 Wochen vor Schwangerschaftsbeginn an.

Genauso wie es gesunde Lebensmittel gibt, welche die Schwangerschaft positiv beeinflussen, gibt es auch Lebensmittel und/oder Genussmittel auf welche verzichtet werden sollten. Zu diesen Lebensmitteln zählen: – Alkohol ( jedes Glas Wein, Bier, Sekt schadet dem Ungeborenen) -Rohes und nur halb durchgegartes Fleisch sollte vermieden werden.

Diese Lebensmittel (Tatar, Sushi, usw.) enthalten eventuell Toxoplasmen und Listerien und es sollte ganz auf sie verzichtet werden. Auch Camembert, Ziegen- und Schafsmilchprodukte sind Rohprodukte und daher schädlich. –

Eier sollten, wegen eventueller Salmonellengefahr nur gut durchgegart gegessen werden

Außerdem sollte die werdende Mutter soweit es geht, am besten ganz, auf das Rauchen verzichten. Rauchen schadet der körperlichen und geistigen Entwicklung des Kindes.