Kleine Löwen (23. Juli – 23. Aug) sind wie auch echte Löwen im Tierreich kleine Könige. Sie lieben es, im Mittelpunkt zu stehen, sich zu präsentieren und beachtet zu werden. Und natürlich sind sie kleine Führungspersönlichkeiten, die ungemein gerne den Ton angeben und bestimmen möchte, wo es lang gehen soll. Dabei neigen sie nicht nur ab und an zur Selbstüberschätzung, sondern auch zur Faulheit. So sehr sie andere mit ihrer fröhlichen Art und ihrer Lebensfreude anstecken können, so sehr müssen sie selbst zwischendurch motiviert werden, damit sie eben nicht nur in der Sonne und auf der faulen Haut liegen. Allerdings ist das Motivieren der kleinen Löwe-Kinder nicht allzu schwierig, da sie nichts so sehr lieben, wie sich selbst zu entfalten und andere damit beeindrucken zu können. Was jetzt nach Egoismus oder Egozentriertheit klingt, ist jedoch nur der äußere Schein, denn innerlich sind kleine Löwen ungemein warmherzig.

0 bis 5 Jahre

Im Alter von 0 bis 5 Jahren sind kleine Löwen meistens sehr aufgeweckt und unkompliziert. Doch zeigt sich schon sehr früh ihre Vorliebe, im Mittelpunkt stehen zu wollen. Da kleine Löwen also Publikum brauchen, sollten sie in allem gefördert werden, was ihnen die notwendige Auftrittsfläche und Aufmerksamkeit beschert. So können kleine Löwen schon früh darin gefördert werden zu singen, ein Instrument zu spielen oder ein kleines Theaterstück aufzuführen. Löwen lieben nun einmal das Blitzlichtgewitter und den Applaus.

6 bis 12 Jahre

Da Löwen kleine Führungspersönlichkeiten sind, übernehmen sie früh Verantwortung. Deshalb ist es für sie enorm wichtig, dass sie dieses Talent auch ausleben können. Sei es bei einem Mannschaftssport oder in einem Bereich, in dem sie selbst kreativ gestalten können. Denn unausgelastete oder unterforderte Löwen setzen sich zwar immer noch in Szene, erscheinen dann aber eher in einem schlechten Licht. Urkunden oder Preise, die der kleine Löwe gewonnen hat, oder auch Dinge, die er selbst gestaltet hat, sollten dementsprechend bewundert und gelobt werden. Vor allem aber sollten sie auch anderen jederzeit stolz gezeigt werden können. Sie gehören also gerahmt und aufgehängt oder ausgestellt. Bei so viel Führungspotenzial und Selbstdarstellungsdrang ist wohl aber auch klar, dass kleine Löwen neben einer öffentlichen Bühne vor allem auch Grenzen brauchen. Und zwar auch Grenzen, die ihnen zeigen, dass andere Kinder ebenfalls wichtig sind, die ebenfalls ernst und wahrgenommen werden möchten.

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13 bis 18 Jahre

Während der Pubertät werden Status-Symbole für Löwe-Heranwachsende immer wichtiger. Dazu gehören vor allem Kleidung und ihre Labels, aber auch Reisen, die der lebensfrohe Löwe gerne unternehmen möchte. Hier gilt es, das richtige Maß zu finden. Deshalb sollten Eltern nicht alle Wünsche und Ansprüche erfüllen, sondern Löwe-Kinder beispielsweise ihr eigenes Geld verdienen lassen. Das wirkt auch ihrem Hang zur Faulheit ein wenig entgegen. Und da Löwen bekanntermaßen zur Selbstüberschätzung neigen, brauchen sie neben klaren Regeln und Grenzen auch konsequente Aufklärungsgespräche in Bezug auf Sexualität, Drogen-, Zigaretten- und Alkoholkonsum bzw. in Bezug auf die Gefahren, die hier lauern.

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