Schlafen und Lachen gelten als Alleskönner unter den Heilmitteln. Das beste daran: Sie sind frei von Chemie, für jedermann verträglich, haben keine negativen Nebenwirkungen und ihre Umsetzung ist denkbar einfach. Gerade dem Lachen werden dabei heilende Aspekte zugesprochen – nicht nur für die Seele, sondern auch für den Körper. Und das schönste: Außer attraktiven Lachfältchen sind keinerlei Risiken zu befürchten. Denn das Lachen gräbt bei weitem nicht so tiefe Furchen ins Gesicht wie beispielsweise ein Stirnrunzeln oder ein Naserümpfen.

Darum ist das Lachen so gesund

Die Augen sind bekanntlich der Spiegel der Seele. Und wenn diese strahlen, dann geht es nicht nur der Seele, sondern auch dem Körper gut. Denn in ihm werden mit jedem Lachen Glückshormone aktiviert, die einfach gute Laune machen. Das stärkt jedoch nicht nur die Seele, sondern gleichzeitig auch das Immunsystem. Denn wer sich gut fühlt, hat stärkere Abwehrkräfte.

So werden bei Menschen, die von Natur aus fröhlich sind, nach einer Impfung weitaus mehr Antikörper produziert als bei Menschen, die weniger oft lachen oder lächeln. Die faszinierendste Erkenntnis ist jedoch, dass die Schmerzempfindlichkeit des Einzelnen oftmals davon abhängig ist, wie viel und intensiv er lacht. So lässt sich durch regelmäßiges Lachen die generelle Schmerzempfindlichkeit sogar nachweislich reduzieren. Dass es manchmal hilft, trotz Schmerzen zu lachen, hat sich in der Praxis bereits hinreichend bewiesen. Denn wer schon einmal lachen musste, obwohl er traurig war oder Schmerzen hatte, weiß, dass in diesem einen Moment sowohl der seelische als auch der körperliche Schmerz komplett vergessen sind.

Dieser Trick funktioniert auch bei kontinuierlichen Schmerzen. Denn werden diese durch ein etwa 10-minütiges Lachen unterbrochen, vermindert sich für die nächsten ein bis zwei Stunden auch ihre Intensität. Zeitgleich erhöhen sich nachweislich die Abwehrzellen in Speichel und Blut. Und zu guter Letzt verbessern sich durch regelmäßiges Lachen Atmung und Lungenwerte. Denn das Lachen sorgt für einen verbesserten Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid und senkt so das Risiko für Erkrankungen der Atemwege. Das haben Forscher an der amerikanischen Elite-Universität Harvard herausgefunden.

Das Fazit

Deshalb gilt nicht nur die altbekannte Weisheit: „Viel schöner bist Du, wenn Du lachst, als wenn Du eine Schnute machst.“ Sondern auch die medizinische Erkenntnis: Viel gesünder wirst Du, wenn Du lachst, als wenn Du krank ’ne Schnute machst.

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Foto: © ulkas Adobe Stock