Wie bereits festgestellt wurde, wirkt sich das Stillen nicht nur auf das Baby, sondern auch auf die Mutter und die gesamte Familie positiv aus, aber auch die Gesellschaft im Allgemeinen kann von der Stillförderung vor allem im Zusammenhang mit der Umwelt und den Kosten im Sozial- und Gesundheitsbereich profitieren.

  • Da das Stillen eine Menge an Rohstoffen und Energie (Wasser, Strom, Brennstoff) spart, es zu keiner Produktion von Müll (Verpackungen) kommt, auch Transportkosten vermieden werden und es nicht zu einer unnötigen Verschmutzung durch das Waschen der Flaschen etc. führt, kann man das umweltfreundliche Stillen auch als einen aktiven Beitrag zum Schutz der Umwelt und Natur betrachten.
  • Indem Stillen das Risiko an Erkrankungen sowohl bei Mutter als auch beim Kind vermindert, führt Stillen zu einer Senkung der finanziellen Aufwendungen im Gesundheitswesen: So hat eine Studie in den U.S.A. ergeben, dass Kinder, die mit der Flasche gefüttert werden, mehr Medikamente benötigen, öfter einen Arzt aufsuchen oder gar einen Krankenhausaufenthalt in Anspruch nehmen müssen – so lässt sich feststellen, dass die Kosten im Bereich des Gesundheitswesens für gestillte Babys im Vergleich mit nicht gestillten Kinder im ersten halben Lebensjahr im Durchschnitt nur die Hälfte betragen
  • Stillen bewirkt eine Senkung der Kosten für die Suchtbekämpfung, da es auf die sozialen und psychischen Entwicklungen des Babys auf positive Weise Einfluss nimmt.
  • Ferner hat Stillen positive Auswirkungen auf das allgemeine Zusammenleben und Miteinander innerhalb der Gesellschaft, da es beim Baby die Fähigkeit, gesunde soziale Beziehungen aufzubauen, positiv beeinflusst.

Bei der Stillförderung handelt es sich demnach um die effektivste, effizienteste und kostenniedrigste Präventivmaßnahme im Sozial- und Gesundheitsbereich.

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