Die Kleinen können es kaum erwarten, am Ostersonntag endlich nach ihnen zu suchen. Keine Frage, die Rede ist natürlich von den farbenfrohen Ostereiern, die der Osterhase auch in diesem Jahr wieder einfallsreich verstecken wird.  Da er das mit dem Färben augenscheinlich aber trotz der langen Zeit noch immer nicht verstanden hat oder einfach nicht verstehen will, müssen ihm hier mal wieder Mama, Papa und natürlich auch die Kids helfend unter die langen Löffel greifen. Für die einen eine lieb gewonnene Tradition, für die anderen eher eine Last. Wahrscheinlich gibt es deshalb mittlerweile auch so viele verschiedene Färbemethoden und Eierfarben.

  • Die einfachste Variante: Bereits gefärbte Eier im Handel oder beim Bauern kaufen.
  • Die schnellste Variante: Eierfarben kaufen und einfach loslegen.
  • Die unbedenklichste Variante: Eierfarben selbst herstellen und Ostern bewusst genießen.

Auch wenn die Farbe eigentlich ausschließlich auf der Schale sitzen sollte, kann nicht ausgeschlossen werden, dass sie durch poröse Stellen in das Innere gelangt und später dann auch mitverzehrt wird. Sind die Farben selbst hergestellt, beispielsweise mit Hilfe von Obst, Gemüse, Kräutern, Gewürzen oder auch verschiedenen Teesorten, steht dem unbedenklichen Genuss von gefärbten Ostereiern nichts im Wege.

Mögliche Allergieauslöser: Zusatzstoffe bei Eierfarben

Anders sieht es jedoch aus, wenn man zu Ostereierfarben oder direkt zu gefärbten Eiern greift. Denn in beiden Fällen handelt es sich zumeist um Lebensmittelfarben – und damit um Zusatzstoffe –, die nicht immer unbedenklich sind. Beispielsweise die Zusatzstoffe Tartrazin (in der Kennzeichnung E 102 genannt) oder Azorubin (in der Kennzeichnung E 122 genannt). Diese können gerade bei Allergikern, sofern sie durch die Schale ins Innere gelangen und dementsprechend mitgegessen werden, die typisch allergischen Reaktionen hervorrufen. Angefangen bei leichten Rötungen über einen starken Juckreiz  bis hin zu einem plötzlichen, allergischen Asthmaanfall.

Auch interessant:  Vorsicht beim Auspusten von Ostereiern

Wer also das Osterfrühstück völlig unbedenklich gestalten möchte, der sollte auf selbst gemachte Eierfarben setzen. Die sind nicht nur gesund und damit unbedenklich, sondern ihre Vorbereitung macht vor allem den Kleinen Spaß. Wie man Ostereierfarben selbst herstellen kann, erfahren Sie deshalb hier:

Unbedenklich & originell: Ostereierfarben selbst gemacht

Foto @cponceactual via Twenty20