Es gibt einige Phasen in der Schwangerschaft, denen die werdenen Eltern vergleichsweise gelassen entgegenblicken. Zugleich gibt es Phasen, die wiederum Unbehagen verursachen und so manchen Elternteil sogar verängstigen. Dies gilt insbesondere für die Wehen – besonders wenn sich um die Geburt des ersten Kindes handeln. Etliche Frauen wissen nicht, was auf sie zukommt. Die werdenden Väter sind meist noch viel mehr verängstigt, weil sie nur erahnen können, wie es ihrer Partnerin geht und außerdem nur bedingt Hilfe leisten können.

Allerdings braucht man sich vor den Wehen nicht zu fürchten. Ganz im Gegenteil: Wenn die Wehen beginnen, wird endlich die Schlussphase der Schwangerschaft eingeleitet. Es wird nicht mehr allzu lange dauern, bis das Kind endlich da ist und somit ein neuer Lebensabschnitt eingeleitet wird. Außerdem ist die Geburt auch immer eine Sache der Vorbereitung. Je besser man informiert ist, desto geringer ist die Verunsicherung.

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Dies bedeutet aber nicht, dass die Geburt akribisch geplant werden sollte. Viele Ärzte raten hiervon sogar ab. Niemand weiß, wie lange die Wehen andauern werden. Eine akribisch genaue Planung der Geburt kann daher hinderlich sein. Es wird immer häufiger dazu geraten, die Geburt auf sich zukommen zu lassen. Im Rahmen der Vorbereitung ist es viel wichtiger, sich zu informieren, damit später keine Verunsicherung eintritt.

So ist es zum Beispiel von Vorteil, wenn die werdende Mutter zwischen Vorwehen und den echten Wehen unterscheiden kann. Etliche Paare, die ihr erstes Kind erwarten, suchen das Krankenhaus zu früh auf, wodurch unnötig langer Stress entsteht, der am Ende zu starker Erschöpfung führt. Die Vorwehen können viele Stunden lang andauern und sind in erster Linie daran zu erkennen, dass sie sehr unregelmäßig auftreten. Sobald die Wehen regelmäßiger werden und in der Intensität zulegen, treten die richtigen Wehen ein. Dann wird es Zeit, sich langsam auf den Weg ins Krankenhaus zu machen.

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Was die Dauer der Wehen betrifft, so ist diese sehr unterschiedlich bemessen. Verallgemeinert lässt sich sagen, dass sie zumeist 12 bis 14 Stunden lang andauern, bis dann endlich die Geburt erfolgt. Allerdings handelt es sich hierbei nur um einen Durchschnittswert, teilweise dauern die Wehen auch etliche Stunden länger an. In dieser Zeit kann auch der Partner einiges tun, um der Schwangeren durch die Wehen zu helfen.

Hinsichtlich der Schmerzen ist anzumerken, dass diese von Frau zu Frau ganz unterschiedlich wahrgenommen werden. Gerade deshalb ist es auch immer gut, wenn eine ärztliche Betreuung existiert. Erfahrene Ärzte können im Bedarfsfall eingreifen und beispielsweise geeignete Schmerzmittel verabreichen. Auch Homöopathie, Massagen, Hypnose oder Aromatherapie können gegen den Wehenschmerz helfen. Allerdings gilt es hierbei  vorsichtig zu sein. Medikamente sollten nur eingenommen werden, wenn sich ein Facharzt hiermit einverstanden zeigt.