Das Stillen hat nicht nur positive Effekte auf das Immunsystem des Babys, es gibt noch eine Reihe anderer positiver (gesundheitlicher) Aspekte:

  • Die Atmung, Herzfrequenz und die Körpertemperatur des Babys halten sich konstanter als bei einer Fütterung mit der Flasche.
  •  Der intensive Hautkontakt zwischen Mutter und Baby beim Stillen hat positive Wirkungen auf den Hormonhaushalt des Babys, kräftigt die Widerstandsfähigkeit und unterstützt die seelisch-geistige Entwicklung des Kindes und wirkt intensiv auf die Mutter-Kind-Beziehung.
  • Beim Stillen wird die Kaumuskulatur trainiert und der Grundstein für eine gesunde Entwicklung des Kiefers gelegt, dabei kommt es auch zur natürlichen Befriedigung des kindlichen Saugbedürfnisses. Durch das Training der Mundmuskulatur kommt es später auch weniger zu Sprachstörungen.
  •  Studien belegen außerdem, dass bei Kindern, deren Mutter sie mindestens ein Jahr lang gestillt hat, weniger Zahnfehlstellungen festgestellt werden und um 40 % weniger Zahnkorrekturen durchgeführt werden müssen.
  • Babys, die gestillt werden, verfügen über eine bessere Hand-Augen-Koordination, welche aus der Rechts-Links-Animation aufgrund des Seitenwechsels beim Stillen resultiert.
  • Das Risiko der Babys, an SIDS (Sudden Infant Death Syndrome, plötzlicher Säuglingstod) zu sterben, vermindert sich durch das Stillen.
  • Zudem dient Stillen als Vorbeugung von späteren Suchterkrankungen, die oft Ersatzbefriedigung für einen erlebten Mangel sind.

Im Durchschnitt lässt sich feststellen, dass gestillte Kinder gesünder sind; damit im Zusammenhang steht eine Verringerung des emotionalen, zeitlichen und finanziellen Aufwandes für die gesamte Familie, da Besuche beim Arzt oder gar Aufenthalte im Krankenhaus weniger häufig notwendig sind.
weitere Beiträge zum Thema „stillen“ [mehr]