Um den Geburtstermin zu berechnen, wird der erste Tag der letzten Periode verwendet; meist ist es zu schwierig das genaue Datum des letzten Eisprungs und der Befruchtung des Eis durch das Sperma zu bestimmen: Dementsprechend ist die erste „offizielle“ Schwangerschaftswoche die Woche, in der die letzte Menstruation aufgetreten ist.

Das Hormon Östrogen produziert während der zweiten Woche nach der Periode in der Gebärmutter ein blutreiches Gewebe, während der sich erhöhende Progesteronspiegel die Gebärmutter auf die Aufnahme eines befruchteten Eis vorbereitet. Zeitgleich kommt es zum Reifeprozess der Eier in den flüssigkeitshaltigen Säcken in den Eierstöcken, dabei handelt es sich um die so genannten Fruchtkapseln.

In dieser Phase Dies alles führt dazu, dass der Körper für eine Empfängnis bereit ist und nun nur noch eine Spermie auf ein Ei treffen muss, was in der dritten Woche (genauer gesagt am Tag 14 eines regulären 28-Tage-Zyklus) passieren sollte: Während sich nun eines der Eier auf dem Weg zum Eileiter befindet, kann dieses nämlich innerhalb von 12 bis 24 Stunden befruchtet werden, vorausgesetzt einer von etwa 350 Millionen Spermien (welche bei einem durchschnittlichen Samenerguss abgesondert werden) gelingt es, – von der Vagina durch die Gebärmutter – den Weg durch den Eileiter zu schwimmen, um zu diesem Ei durchzudringen.

Die Zygote, so nennt man die befruchtete Eizelle, verschließt sofort ihre äußere Zellschicht und es beginnt die Teilung in zwei identische Zellen. Dabei bewegt sich die Zygote weiter in Richtung Gebärmutter, wo die Eizelle dann wachsen wird. Zu Beginn der Schwangerschaft merken die meisten Frauen noch gar nichts davon, wenngleich manche auch behaupten, sie wüssten über den genauen Zeitpunkt der Empfängnis Bescheid.