In der sechsten Schwangerschaftswoche ist der Fötus etwa so groß wie eine Bohne, ungefähr fünf bis sechs Millimeter lang.

Arme und Beine, die jetzt noch wie herausragende Gewebsknospen wirken, werden deutlicher erkennbar. Die Füße und Hände des Embryos lassen sich mit kleinen Ruderpaddeln vergleichen.

Es ist festzustellen, dass der Kopf des Embryo im Vergleich mit seinem übrigen Körper überdurchschnittlich groß zu sein scheint. Die Gesichtszüge des Kindes werden nun weiter ausgeformt: Es kommt zur Bildung von dunklen, großen Punkten an den Positionen, wo die Augen zu finden sind. Die Öffnungen, aus denen die Nasenlöcher entstehen, vertiefen sich und die Stellen, wo einmal die Ohren positioniert sein werden, vertiefen sich.

Auch bei den Muskelsträngen und der Hirnanhangdrüse setzt nun der Wachstumsprozess ein. Das Herz, das bereits über die rechte und linke Kammer verfügt, schlägt nun 150 Mal pro Minute, was man allerdings noch nicht hören kann. Etwa in der Mitte der 6. Schwangerschaftswoche beginnt der Embryo erstmals sich zu bewegen; die werdende Mutter kann diese Bewegungen jedoch erst im zweiten Trimester der Schwangerschaft deutlich spüren.