Irgendwann kommt für jede Schwangere der unsagbar schöne Moment, in dem sie das kleine Leben in ihrem Bauch zum ersten Mal spürt. Manche empfinden es wie das Flattern eines Schmetterlings oder ein sanftes Entlangstreichen an der Bauchinnenseite, andere nehmen es als kleine, zarte Darmbewegung wahr.

Erstschwangere brauchen da vielleicht auch schon einen festeren Tritt des kleinen Babys in ihrem Bauch, bevor sie die Kindsbewegungen als solche registrieren. Doch, wann kommt dieser Moment? Wann ist es soweit, dass man dieses kleine Menschlein im Bauch endlich spürbar wahrnimmt?

Wann kommt der erste zarte Tritt?

Es gibt keinen festgelegten Zeitpunkt in der Schwangerschaft, zu dem die Bewegungen zu spüren sind. Die einen, insbesondere diejenigen, die schon einmal eine Schwangerschaft durchlaufen haben, nehmen die Bewegungen etwas früher wahr. Denn diese Kindsbewegungen sind schon bekannt und werden daher (meist) schon etwas früher als diese wahrgenommen. Schon ab der 16. Woche kann die angehende, erfahrene Mama das Kind im Bauch spüren.

In der ersten Schwangerschaft hat die Schwangere ab der 19. Schwangerschaftswoche schon gute Chancen. Spätestens in der 21. SSW bemerkt jede Schwangere das Baby im Unterleib, weil dieses dann schon erste herzhafte Tritte verteilen kann. Je nachdem in welche Richtung das Kind tritt werden die Tritte auch unterschiedlich intensiv wahrgenommen. Tritte in Richtung Bauchnabel oder gegen die Rippen werden zu Anfang eher wahrgenommen als die, die in den Darm der Mutter gehen.

Der Zeitpunkt hängt zum Teil auch von der Lage der Plazenta ab. Liegt diese an der Bauchdecke, wirkt sie wie ein kleines Polster. Daher kann es sein, dass in dem Fall die Bewegungen im Unterleib erst ein oder zwei Wochen später spürbar sind. Dünne Frauen haben ebenfalls eine weit größere Chance ihr Baby etwas früher zu spüren als dickere, weil die Bauchdecke selbst weniger gut gepolstert ist.

Die ersten Kindsbewegungen

Zuerst mal nur für Mama

Eine werdende Mutter hat gute Chancen die ersten Bewegungen ihres Fötus im Unterleib wahrzunehmen, wenn sie ruhig liegt und dabei die Hand flach auf den Bauch legt. Die ersten Bewegungen des Kindes sind nur für die Schwangere spürbar. Bis die anderen das kleine Wesen durch Auflegen der Hand auf die Bauchdecke spüren können, vergeht noch ein bisschen Zeit. Also bleibt dieses unsagbar schöne Gefühl erst einmal nur der werdenden Mama vorbehalten.

In Zeiten der ganz besonderen Entspannung, also in der Badewanne oder vielleicht bei einer kleinen Meditation, besteht sogar schon ab der 14. Schwangerschaftswoche die Chance das Leben im Bauch wahrzunehmen. Allerdings ist es dann eher nur ein leichtes Flattern in der Bauchhöhle. Ganz zart, aber eigentlich unbeschreiblich schön!

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„Darf ich mal fühlen?“

Bis die Bewegungen des Babys im Bauch von außen spürbar sind, geht noch ein bisschen Zeit ins Land. Mit viel Glück können die Tritte des Babys schon in der 25. Woche durch die Bauchdecke erspürt werden. Auch hier liegt die Wahrscheinlichkeit, dass dies geschieht, bei dünnen Frauen höher als bei etwas kräftigeren Frauen.

Allerdings ist es auch oft so, dass der kleine Bauchzwerg dem Empfinden der werdenden Mutter nach eine Tanzparty im Bauch feiert, dann aber, in dem Moment, in dem eine fühlende Hand auf dem Bauch gelegt wird, scheinbar wie gelähmt verharrt und sich zu verstecken scheint.
Die besten Momente für das frühe Fühlen der Bewegungen durch die Bauchdecke sind immer die, in denen die Mutter ruhig und entspannt liegt.

Wie viel Bewegung ist normal?

Wenn die Tritte des kleinen Menschleins im Bauch gut spürbar sind, sollten diese regelmäßig wahrgenommen werden. Insbesondere in Ruhephasen der Schwangeren ist das Kind aktiver. Bewegt sie sich selbst (beim Spazierengehen, bei der Hausarbeit oder gar beim Sport), schläft das Kind meist durch die schaukelnde Bewegung in der Gebärmutter.

Eine festgelegte Zahl der gezählten Kindsbewegungen pro Tag gibt es nicht. 10 Kindsbewegungen/Tag könnten als Durchschnittswert gesehen werden. Das Kind, bzw. dessen Bewegung sollte mindestens einmal am Tag wahrgenommen werden. Ist dies nicht der Fall, sollte die Schwangere sich beim Gynäkologen vorstellen, damit dort sichergestellt wird, dass keine Unterversorgung durch die Plazenta vorliegt.

Allerdings ist es auch hier so, dass schlanke Mütter mehr Bewegungen wahrnehmen als kräftigere Mütter. Außerdem hängt die Bewegungshäufigkeit ein wenig vom Wesen des Kindes ab. Denn bereits in Schwangerschaft sind einige Kinder wesentlich aktiver als andere.
Gegen Ende der Schwangerschaft nimmt die Bewegungsintensität des Babys wieder ein wenig ab. Es wird zu eng in der Bauchhöhle der Mutter.

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