Ab der zehnten Schwangerschaftswoche ist die Gebärmutter etwa so groß wie eine Grapefruit, der Fötus ist bereits drei Zentimeter lang und hat noch nicht ganz ein Gewicht von vier Gramm erreicht.

Es beginnt nun eine Phase, in der von Tag zu Tag ein neues Detail am Körper des Fötus sichtbar wird, wie beispielsweise die ersten flaumigen Härchen oder die Fingernägel.

Alle lebensnotwendigen Organe – wie zum Beispiel Darm, Leber, Nieren, Lungen und Gehirn – sind bereits voll funktionsfähig und entwickelt. Den überaus schnellen Herzschlag des Kindes kann man unter Verwendung eines Stethoskops wahrnehmen.

Besonders auffällig ist nun die Form der Stirn, welche eine starke Wölbung nach vorne und eine überdimensionale Größe aufweist; der Kopf beansprucht etwa die Hälfte der Größe des gesamten Körpers.

Könnte man den Föus während der zehnten Schwangerschaftswoche sehen, wären die Ausformungen der Wirbelsäule bereits klar erkennbar, viele Nerven werden vom Rückenmark aus abgezweigt.

Wichtig ist, dass man sich nun um Vorsorgeuntersuchungen kümmert, so entscheidet man sich vielleicht dazu, einen Chorionzotten-Test durchführen zu lassen: Im Rahmen dieses Tests können Anomalien und Defekte festgestellt werden, er wird normalerweise ab der 11. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Dies ist vor allem dann empfehlenswert, wenn die werdende Mutter über 35 Jahre alt ist oder innerhalb der Familie bereits genetische Krankheiten aufgetreten sind.