Die nun folgende Phase bis zur Geburt nennt man auch Fetalperiode.

Der Fötus wird am Ende der Woche von Kopf bis zum Steiß eine Größe von etwa 2,3 Zentimeter und ein Gewicht von circa 2 Gramm erreicht haben.

Hinsichtlich Form und Größe kann man ihn mit einer Erbsenschote vergleichen. Die bereits gebildeten Augenlider sind noch fest geschlossen bzw. mit der Haut verschmolzen, vor der 27. Schwangerschaftswoche öffnen sich diese nicht. Die Handgelenke sind allerdings erkennbarer, Finger, Zehen und Fesseln schon mehr ausgeformt. Die Arme werden nun länger und weisen an den Ellenbogen eine abgewinkelte Position auf.

Nun fangen die Genitalien an sich zu formen, allerdings kann das Geschlecht des Fötus mit Hilfe des Ultraschalls noch nicht festgestellt werden; die Plazenta ist in ihrer Entwicklung jedoch schon weit genug fortgeschritten, um die Produktion der Hormone zu unterstützen.

Am Ende der neunten Schwangerschaftswoche kommt es schließlich zur Ausbildung des Innenohres.

Auch die Emotionen der werdenden Mutter ändern sich nun, so ist es ab der neunten Schwangerschaftswoche nicht selten, dass man sich wie auf einer emotionalen Achterbahn fühlt, auf der man alle Gefühle von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt durchlebt. Stimmungsschwankungen in der Schwangerschaft sind ganz normal. Hier handelt es sich um eine normale Reaktion des Körpers, die zu einem großen Teil auf die Umstellungen im Zusammenhang mit dem Hormonhaushalt zurückzuführen ist.