Die Temperaturen unter Null Grad, die kleinen Nasen rot und die sonst so niedlichen und so oft schmollenden Mundwinkel eingerissen. Keine Frage, es ist klirrend kalter Winter. Während die Haut in den kalten Monaten eher nach Fett als nach Feuchtigkeit schreit, ist es bei den Mundwinkeln genau umgekehrt. Denn trockene und vor allem eingerissene Mundwinkel sind ein Zeichen von zu feuchter Haut, auch wenn viele genau das Gegenteil annehmen und zum Fettstift greifen. Insbesondere, wenn der Nachwuchs nicht mehr schmerzfrei sein Och-Bitte-Darf-Ich-Lächeln formen kann.

Doch der Fettstift oder auch Fett als solches ist im Fall von eingerissen Mundwinkeln eher kontraproduktiv, da sowohl das eine als auch das andere das weitere Einreißen der Mundwinkel noch fördern kann. Besser eignen sich Zinksalben, die die überschüssige Feuchtigkeit aufnehmen und gleichzeitig den entzündlichen Prozess hemmen.
Nicht immer jedoch ist Zink das geheime Wundermittel, da eingerissene Mundwinkel gerade bei Kindern nämlich auch den ersten Hinweis auf eine Pilzinfektion oder unter Umständen sogar auf eine Mangelerscheinung geben können. Sollte also innerhalb weniger Tage keine Besserung eintreten, empfiehlt sich in jedem Fall vorsichtshalber der Gang zum Kinderarzt.