Dass Limonaden & Co generell nicht gesund sind, weiß im wahrsten Sinne des Wortes nun wirklich schon jedes Kind. Dass sie hingegen bei vermehrtem Konsum auch zu weichen Knochen führen können, ist wahrscheinlich weniger bekannt. Denn dies ist die Erkenntnis einer neuen Studie, die das Forschungsinstitut für Kinderernährung (kurz: FKE) kürzlich durchgeführt hat. Das Ergebnis zeigt, dass der Mineralgehalt der Knochen und damit die Knochenstabilität insgesamt mit dem Konsum der so genannten Softdrinks wie Limonaden, Schorlen und natürlich auch Cola kontinuierlich abnehmen. Je höher der Konsum, desto geringer ist der Mineralgehalt und damit auch die Knochenstabilität.

Auch wenn noch nicht genau geklärt werden konnte, wie Limonaden und Co. diesen negativen Einfluss bewirken, bleibt die Tatsache, dass weiche Knochen die Folge sind, ein unumstößlicher Fakt. Die Studienbetreiber schließen ebenfalls nicht aus, dass gerade bei Jugendlichen, die fast ausschließlich limonaden- und koffeinhaltige Getränke zu sich nehmen, im Alter eine Osteoporose-Erkrankung, umgangssprachlich auch als Knochenschwund bekannt, einkalkuliert werden muss.

Insbesondere deshalb, da eine ebenfalls vom Forschungsinstitut für Kinderernährung durchgeführte Studie gezeigt hat, dass der hohe Konsum limonadenhaltiger Getränke oftmals auch von einer insgesamt ungesunden Ernährung begleitet wird. Vor allem aber einer Ernährung, der die für die Knochenentwicklung wichtigen Proteine fehlen.

Deshalb gilt wie so oft auch in diesem Fall:

Wer sich generell gesund und ausgewogen ernährt, darf auch ab und an Limonaden trinken.

Alle anderen sollten versuchen, die Ernährung und die Trinkgewohnten ihres Sprösslings, der Knochenstabilität zuliebe, umzustellen.