Im Grunde ist es jedem von uns klar: Ohne die tägliche Pflege unserer Zähne werden wir nicht lange etwas von ihnen haben. Besonders wichtig ist es daher, dass wir unseren Kindern eine angemessene Mundhygiene vorleben und beibringen.

Zahnpflege bei Kleinkindern und Babys

Wenn erst einmal die ersten Zähne durch das Zahnfleisch der Schützlinge gestoßen sind, heißt es auch gleich: Putzen – und zwar regelmäßig! Denn genau wie unser Mund, so ist auch der unserer Kinder nicht von Bakterien, die die Zähne angreifen, verschont. Zunächst genügt es, wenn sie die einzelnen kleinen Beißer mit einem Wattestäbchen putzen. Sobald das Kind alt genug ist, eine Zahnbürste zu halten, kann man es spielerisch an das Putzen heranführen. Putzen Sie einfach gemeinsam! So kann Ihr Nachwuchs sich ganz leicht abgucken, wie das Hantieren mit der kleinen Bürste im Mund funktioniert. Zu Beginn sollten Sie trotzdem immer noch einmal nachputzen, um alle Beläge sorgfältig zu entfernen. Wichtig ist, dass die Zahnpflege morgens und abends täglich, ohne Ausnahme, stattfindet. Sie können Ihrem Kind mit lustigen Bürsten oder bunten Zahnpastatuben das regelmäßige Putzen zum Vergnügen machen.

Als gutes Vorbild vorangehen

Es kommt nicht selten vor, dass wir Eltern unsere Kinder zu einer gründlichen Mundhygiene anhalten, ohne den gleichen Anspruch auch an uns selber zu erheben. Dies ist aus zweierlei Hinsicht keine gute Idee: Einerseits riskieren wir die Gesundheit unserer Zähne. Wenn Sie Zahnprobleme jeglicher Art haben, besonders, wenn Ihnen bereits Zähne fehlen, können Sie sich hier über die Möglichkeiten der Implantologie informieren. Andererseits werden Ihre Kinder es schnell durchschauen, dass Sie selber nicht so regelmäßig putzen und Zahnseide verwenden, wie Sie es von ihnen verlangen. Darauf folgen schnell Frust und Putzfaulheit bei den Kleinen. Authentischer und nachhaltiger ist es, wenn wir das, was wir von unseren Kindern verlangen, auch selber leben. Tun Sie sich selbst und Ihren Kindern diesen Gefallen. Ihre  Zähne werden es Ihnen danken.