Eltern sind entzückt, wenn sich die ersten Zähne im Mund ihres Babys zeigen. Schließlich fällt mit den ersten Zähnen der Startschuss in eine weitere Etappe der frühkindlichen Entwicklung.

„Viktoria, Viktoria! Der kleine weiße Zahn ist da.“ (Matthias Claudius)

Über zahnende Kinder kursieren die tollsten Geschichten. Fakt ist, dass ab dem dritten Lebensmonat die Zähne „einschießen“. Innerhalb des Unter- und Oberkiefers schieben sich die Beißerchen in Richtung Kauleiste nach oben. Das drückt, ist unangenehm und verursacht gerötetes, geschwollenes Zahnfleisch.

Logisch, dass manche Babys quengeln, jammern oder unruhig sind. Andere reagieren mit den typisch roten Wangen, leiden zeitweise unter Durchfall oder erhöhter Temperatur. Etliche Kinder zeigen keinerlei Symptome; sie sabbern nur. Bisweilen gesellen sich zu den Zahnungsbeschwerden Infekte oder Windeldermatiden (Pilzbefall oder bakterieller Hautausschlag).

Zähnekriegen ist also eine individuelle Angelegenheit, die von Kind zu Kind unterschiedlich in Zeit und Intensität vonstatten geht. Lacht Ihr Nachwuchs Sie am Ende des ersten Lebensjahres immer noch zahnlos an, sollten Sie dies bei der U6-Untersuchung ansprechen.

Bisweilen gesellen sich zu den Zahnungsbeschwerden Infekte oder Windeldermatiden (Pilzbefall oder bakterieller Hautausschlag). Zähnekriegen ist also eine individuelle Angelegenheit, die von Kind zu Kind unterschiedlich in Zeit und Intensität vonstatten geht. Lacht Ihr Nachwuchs Sie am Ende des ersten Lebensjahres immer noch zahnlos an, sollten Sie dies bei der U6-Untersuchung ansprechen.

10 Tipps für 20 Zähne

Zahnen ist keine Krankheit, sondern eine ganz natürliche Prozedur. Manche Babys sind darin Frühstarter, andere Spätzünder. Im Allgemeinen erscheinen die ersten Zähnchen zwischen dem sechsten und achten Lebensmonat. Den Anfang machen die unteren Schneidezähne, dann folgen die der oberen Zahnreihe. Danach geht es Schlag auf Schlag – mit drei Jahren das Milchgebiss komplett.


Hier einige erprobte Vorschläge, die Ihnen und Ihrem Kind die Zahnungsphasen erleichtern:

  1. Liebevolle Zuwendung: Kuscheln und schmusen Sie mit Ihrem Baby. Denn die Nähe zu den Eltern beruhigt, sie mäßigt den Jammer.
  2. Kauleistenmassage: ganz simpel, aber effektiv. Reiben Sie sanft mit einem (sauberen) Finger über das geschwollene Zahnfleisch. Ob Ihr Kind den Druck als wohltuend empfindet? Probieren Sie es aus.
  3. Beißen lindert: Das Herumkauen auf harten Brotrinden, Möhrenschnitzen (bitte nur unter Beobachtung, da sich Ihr Baby leicht verschlucken kann) oder einem kalten Löffel tut gut. Leisten Sie Hilfe zur Selbsthilfe; geben Sie Ihrem Kind einen Beißring. Den kann es gut anfassen und sich bei Bedarf „bedienen“. Achten Sie auf speichelechte Produkte ohne bedenkliche Kunststoffe (Nonylphenol, Bisphenol, Weichmacher Diisobutylphthalat). So genannte „Kühlbeißringe“ dürfen nicht ins Eisfach. Lagern Sie sie im Kühlschrank, die Temperatur von 8 – 10 Grad Celsius reicht zum Erfrischen vollkommen aus. Bitte auf die Hygiene achten und das „Handwerkszeug“ einmal pro Tag 10 Minuten auskochen!
  4. Rescue-Tropfen: Diese alkoholfreie Mixtur aus Bachblüten gibt es freiverkäuflich in der Apotheke. Dazu zwei Tropfen auf die Zunge träufeln oder auf ein Glas Wasser verdünnt teelöffelweise bei Bedarf verabreichen.
  5. Viburcol-Zäpfchen: Sie bei Unruhe, Reizbarkeit, Schmerzen und mäßigem Fieber angezeigt.
  6. Osanit Zahnungskügelchen, schmerzstillende Salben bitte nur bei eindeutigen Merkmalen verwenden, keinesfalls prophylaktisch.
  7. Homöopathische Globuli helfen zeitnah, ohne Nebenwirkungen und aktivieren die Selbstheilungskräfte des Kindes. Allerdings existiert kein Allheilmittel, sondern sie wirken nur symptombezogen.
  8. Gängige Mittel sind: Chamomilla (schreiende, extrem gereizte Babys, die nur herumgetragen werden wollen), Belladonna (plötzlicher, meist nächtlicher Beginn der Schmerzen, Zahnung mit Fieber gepaart), Kreosotum (Zahnfleisch bläulich und berührungssensibel, Durchfall und Mundgeruch), Calcium carbonicum (Zahnen erst spät, dann mit Infekten, Koliken, Kruppanfällen verbunden, Schreianfälle des Nachts), Magnesium phosphoricum (Zahnungskrämpfe, kolikartige Durchfälle, Druck von außen und Wärme bessern)
  9. Schmerzzäpfchen: Kleinkinder brauchen in der Zahnungsphase ihren Schlaf. Lindern die bisher genannten Möglichkeiten unwesentlich, dann ist die einmalige Gabe erlaubt.
  10. Angemessene Getränke und Speisen: Kalter Tee, frisches Fruchtpüree (Apfelmus o.ä.), kühler Joghurt sind ganz nach Babys Geschmack und machen die Strapazen erträglich.
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