Gemütlich planschen im warmen Wasser: Um das regelmäßige Bade-Ritual für ihr Baby noch angenehmer und sicherer zu gestalten, können Eltern anstelle einer herkömmlichen Badewanne für Babys auf spezielle Badeeimer zurückgreifen. Diese Eimer bieten jede Menge Vorteile und sind auf die besonderen Bedürfnisse der Allerkleinsten abgestimmt.

Was ist ein Badeeimer?

Auf den ersten Blick ist ein Badeeimer zunächst einmal ein ganz normales Gefäß aus Plastik. Beim genaueren Hinsehen werden Sie jedoch rasch einige Besonderheiten erkennen. Badeeimer für Babys werden in der Regel aus schadstofffreiem Kunststoff hergestellt, um zu vermeiden, dass sich problematische Substanzen herauslösen und vom Baby während des Badens aufgenommen werden können. Zudem ist der Kunststoff meist transparent (zum Beispiel bei Tummy Tub*  ), damit Sie als Eltern Ihren Schatz stets komplett im Blick behalten.
Badeeimer verfügen über einen robusten und rutschfesten Fuß, sie sind höher und zugleich schmaler geschnitten als handelsübliche Eimer. Dank dieser bewusst erzeugten Enge sitzt Ihr Baby beim Baden aufrecht und nimmt automatisch seine frühere Embryonalhaltung ein. Ihr Schatz spürt die räumliche Begrenzung des Eimers um sich herum und fühlt sich daher sicher und geborgen, so wie er dies bereits aus dem Bauch der Mama kennt. Das ist gerade für Frühgeborene besonders wichtig. Der Rand des Babybadeeimers ist nach außen gewölbt, die Kanten sind abgerundet, um eine Verletzungsgefahr auszuschließen.
Um der Entwicklung Ihres Kindes Rechnung zu tragen, gibt es Badeeimer in verschiedenen Größen. So kann Ihr Nachwuchs diese von Geburt an nutzen und bei Bedarf sogar etwa bis zum dritten Lebensjahr.

Vor- und Nachteile eines Badeeimers

Vorteile

  • Ihr Kind fühlt sich geborgen, in der Folge trägt das Baden zur Entspannung bei.
  • Auch für therapeutische Maßnahmen – zum Beispiel bei Bauchweh – wird der Eimer empfohlen.
  • Der Badeeimer gibt auch Ihnen als Eltern mehr Sicherheit: Durch die aufrechte Sitzhaltung lässt sich Ihr Kind gerade zu Beginn leichter und mit wenig Kraftaufwand festhalten. Ein Wegrutschen oder gar Untertauchen ist im Grunde kaum möglich.
  • Der robuste Fuß sorgt für sicheren Stand, der gewölbte Rand schützt vor Verletzungen.
  • Die Wasserstandanzeige bietet eine wichtige Orientierungshilfe zum Befüllen des Eimers.
  • Aufgrund der geringeren Wasseroberfläche bleibt die Wassertemperatur länger konstant.
  • Sie verbrauchen weniger Wasser, da nicht jedes Mal eine komplette Babybadewanne*  oder Ihre Badewanne befüllt werden muss.
  • Babybadeeimer sind leicht, lassen sich problemlos transportieren und platzsparend verstauend. Auch auf Reisen fallen sie daher buchstäblich nicht ins Gewicht.
  • Die Reinigung ist unkompliziert.
  • Die Modelle gibt es in verschiedenen Größen.
  • Mancher Hersteller, zum Beispiel von Tummy Tub, wirbt damit, dass die Badeeimer komplett recycelbar sind.

Nachteile

  • Je nachdem, wie schnell Ihr Kind wächst, wird der Wechsel auf einen größeren Eimer notwendig.
  • Das Waschen Ihres Kindes erfordert in einem engen Badeeimer zu Beginn etwas Übung.

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  • Das Original von tummy tub – entwickelt von professionellen Fachkräften – empfohlen von Entbindungskliniken, Kinderärzten und Hebammen weltweit
  • Das Baby fühlt sich beim Baden warm, sicher und geborgen in weichen Grenzen, ähnlich wie im Mutterleib – die besondere Form bietet mehr Halt und Sicherheit als eine Babybadewanne
  • Ideal für das Baden von Früh- und Neugeborenen, aber auch für größere Babys bis zu einem Gewicht von ca. 12 kg
  • Breiter Rand, kippsichere Gestaltung, rutschfester Stand – TÜV-zertifiziert, erfüllt die strengsten Sicherheitsvorschriften weltweit
  • Hergestellt aus umweltfreundlichen, BPA-freien Materialien, voll recycelbar – speichelecht, frei von Schadstoffen, Weichmachern und Schwermetallen

Wie bade ich mein Baby in einem Badeeimer?

Wenn Sie Ihr Kind in einem Babybadeeimer baden möchten, ist dies am Anfang vielleicht ein bisschen ungewohnt. Bereits nach kurzer Zeit werden Sie sich aber mit den wichtigsten Handgriffen vertraut gemacht haben, sodass Ihnen das Baden schon bald rasch und sicher gelingen wird.
Bevor es losgeht, sollten Sie – wie auch beim Baden Ihres Kindes in der Badewanne – alle wichtigen Utensilien parat haben und auf eine angenehme Raumtemperatur achten Lesen Sie dazu auch den ausführlichen Artikel unter https://www.muetterberatung.de/babys-baden/
Sie können den Badeeimer ganz einfach auf dem Fußboden platzieren. Wenn Ihnen dies für den Rücken zu anstrengend ist, gibt es alternativ passende Ständer oder Füße für den Eimer. Achten Sie bitte aber generell auf einen sicheren Stand! Und: Stellen Sie den Babybadeeimer bitte nicht in die Badewanne.

Die optimale Wasserhöhe beachten …

Befüllen Sie den Eimer bis zur Markierung mit warmem Wasser – ideal ist eine Wassertemperatur von 37 Grad. Es sollte so viel Wasser im Behältnis sein, dass die Schultern des Babys beim Baden mit Wasser bedeckt sind. Das Wasser darf nicht höher stehen, da es sonst in Mund oder Nase gelangen könnte. Je nach Größe Ihres Babys müssen sie die Wassermenge gegebenenfalls anpassen.
Legen Sie Ihr Baby nun im sogenannten Fliegergriff bäuchlings auf einen Unterarm – mit der anderen Hand halten Sie seinen Kopf im Nacken. Nun können Sie es vorsichtig mit den Füßchen voran in den Babybadeeimer gleiten lassen. Achten Sie dabei bitte gerade bei den ersten Malen darauf, wie Ihr Baby auf das Wasser reagiert.

… und Ihr Baby richtig stützen

Sobald Ihr Baby „sitzt“, können sie es mit einer Hand sanft unter dem Kinn stützen. Die andere Hand haben Sie zum Waschen frei. Sollte es nicht klappen, Ihren Nachwuchs an schwer zugänglichen Stellen wie dem Windelbereich zu waschen, dann haben Sie auch die Möglichkeit, Ihr Baby mit dem Fliegergriff wieder etwas anzuheben. So können Sie den Popo vorsichtig waschen und Ihr Baby danach wieder ganz in den Eimer hineingleiten lassen. Nach dem Bad freut sich Ihr Schatz über ein kuscheliges Handtuch, mit dem Sie ihn gründlich trockentupfen können.

Ein wichtiger Hinweis: Ältere Babys können später selbstständig im Babybadeeimer sitzen und baden, ohne, dass Sie sie zusätzlich an Kinn oder Rücken stützen müssen. Das bedeutet aber keinesfalls, dass Sie Ihr Kind dort unbeaufsichtigt lassen dürfen. Lassen Sie Ihr Kind niemals alleine im Wasser!
Die entspannende Wirkung des Bades macht viele Babys übrigens einfach müde, weshalb ein Bad am Abend durchaus auch als Einschlafhilfe geeignet sein kann.

Hilft der Badeeimer bei Dreimonatskoliken?

Bauchweh, Blähungen: Das Verdauungssystem Ihres Babys ist sehr sensibel. Störungen können aus ganz unterschiedlichen Gründen auftreten. Meist sind die Beschwerden harmlos, können aber für Ihr Kind sehr unangenehm sein – insbesondere, wenn Sie länger anhalten, zum Beispiel im Fall der sogenannten Dreimonatskoliken. Leichte Massagen nach Anweisung von Arzt oder Hebamme, Wärme und die Möglichkeit zum Strampeln können Abhilfe schaffen.
Experten haben in diesem Zusammenhang festgestellt, dass das Baden im Badeeimer auch für therapeutische Zwecke geeignet sein kann. Die Sitzhaltung bietet Ihrem Baby genug Raum, um mit den Beinen zu strampeln. Zusammen mit der Wärme des Wassers kann der Bauch sich besser entspannen. Zu diesem Zweck raten Fachleute dazu, die Wassertemperatur auf 38 Grad zu erhöhen. Achten Sie bitte dennoch darauf, ob Ihr Baby dies nicht als unangenehm empfindet.

Badeeimer Sicherheitsmerkmale – Was sollten Sie beim Kauf beachten?

  • Ein gutes Produkt zeichnet sich vor allem durch einen sicheren Stand aus. Achten Sie beim Kauf darauf, dass sich an der Unterseite zusätzlich ein rutschhemmendes Gummi befindet. Babybadeeimer sollten schadstofffrei sein. Viele Hersteller werben von sich aus damit.
  • Entsprechende Siegel und Zertifikate sind daher eine gute Hilfe bei der Auswahl des passenden Eimers.
  • Transparenter Kunststoff ist praktisch, da Sie Ihr Baby stets komplett im Blick behalten.
  • Ein abgerundeter Rand ist wichtig, weil er Verletzungen vorbeugt. Modelle von Herstellern wie Tummy Tub verfügen über zwei eingelassene Haltegriffe.
  • Die Wasserstandmarkierung: Sie zeigt an, wie weit Sie den Eimer befüllen dürfen. Auch, wenn Sie aufgrund der Größe Ihres Babys die Wassermenge individuell anpassen müssen, so ist diese Markierung doch eine wichtige Orientierungshilfe und sollte nicht fehlen.

Ein Badeeimer ist für frisch gebackene Eltern eine sinnvolle Anschaffung. Er ermöglicht es Ihnen, Ihr Baby sicher und ohne großen Kraftaufwand zu halten. Ihr Kind selbst wird das Bad mit Sicherheit genießen: Die aufrechte Haltung beim Baden und die räumliche Begrenzung durch den Babybadeeimer geben ihm ein Gefühl der Geborgenheit. Aufgrund seiner entspannenden Wirkung ist ein solches Bad sogar als therapeutische Maßnahme geeignet, zum Beispiel bei Dreimonatskoliken. Badeeimer sind handlich, leicht und lassen sich zu Hause oder auf Reisen gut verstauen.

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