Sehr viele Frauen leiden unter Übelkeit in der Schwangerschaft. Bei den meisten dieser Frauen tritt das Schwangerschaftserbrechen allerdings nur bis zum Ende des dritten Monats der Schwangerschaft auf. In dieser Zeit stellt sich der Hormonhaushalt der werdenden Mutter um. Diese meist morgendliche Übelkeit kann durch Frühstücken im Bett und durch Vermeiden von Übelkeit erregenden Lebensmitteln gelindert werden. Tees und Spaziergänge an frischer Luft helfen, diese Übelkeit in der Schwangerschaft zu lindern.

Dann gibt es allerdings Frauen, die bis über den dritten Schwangerschaftsmonat hinaus oder sogar bis zum Ende der Schwangerschaft erbrechen. Diese Frauen müssen vom Gynäkologen oder bei extremen Beschwerden sogar im Krankenhaus behandelt werden. Dabei gilt es die Ursachen für das Schwangerschaftserbrechen zu finden. Sollten diese im psychischen Bereich zu finden sein, müssen diese Frauen engmaschig von Psychologen betreut werden. Eventuell führen persönlich, soziale und partnerschaftliche Probleme zu der ständigen Übelkeit. Arbeitet man hier an der Behebung der Ursachen und schafft mit und für die Frau ein geordnetes Umfeld, kann sie sich nach und nach auch auf die Schwangerschaft einlassen und auf das ungeborene Kind freuen.

Es bleibt noch die Gruppe der Frauen, bei der eventuell Erkrankungen zum ständigen Erbrechen führt. Hier muss der behandelnde Gynäkologe zusammen mit einem Internisten oder einem anderen zuständigen Facharzt spezifisch behandeln.

Allgemein gilt, dass Frauen in der Schwangerschaft eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung benötigen und dass Gewichtsverlust sowohl für die Frau wie auch für das ungeborene Kind gefährlich werden kann.
Im Zweifelsfall gilt, lieber einmal zuviel zum Arzt, als einmal zu wenig.