Mutterbandschmerzen in der Schwangerschaft sind eine der häufigsten Schwangerschaftsbeschwerden. Ihr Ziehen und Kneifen ist unangenehm, aber lässt sich mit ein paar simplen Tipps lindern.

Mutterbandschmerzen in der Schwangerschaft: Die Ursache

Während der Schwangerschaft wächst der Umfang des Bauches stetig und mit ihm das Volumen der Gebärmutter. Die Gebärmutter vergrößert sich um das Hundertfache. Nur so ist sichergestellt, dass das Baby Platz für seine Entwicklung im Schwangerschaftsbauch hat und gut versorgt ist.

Der wachsende Baumumfang fordert den Körper in vielfältiger Hinsicht heraus. Muskeln, Bindegewebe und die Bänder zur Stützung der Gebärmutter erfahren eine starke Dehnung. Das Gewicht Ihres Kindes und seine Bewegungen ab der 20. Schwangerschaftswoche lösen einen immensen Zug auf die Mutterbänder aus. Genau diese können aufgrund der erheblichen Belastung Schmerzen verursachen.

Mutterbandschmerzen erkennen

Die Mutterbandschmerzen in der Schwangerschaft äußern sich für gewöhnlich in einem Ziehen und Kneifen im Kreuzbereich sowie in der Leistengegend. Manche Frauen vergleichen sie mit einer Muskelzerrung oder einem Muskelkater. Teilweise tritt der Schmerz krampfartig auf. Oft machen sich die Schmerzen bemerkbar, wenn sich die Frau schnell aufrichtet oder streckt. Auch beim Schwangerschaftssport können sie auftreten.

Verstärkt treten die Beschwerden im zweiten Trimester der Schwangerschaft auf. Einige Frauen berichten von ihnen allerdings bereits in der Frühschwangerschaft oder erst im letzten Schwangerschaftsdrittel. Grundsätzlich sind Mutterbandschmerzen normal und nichts, worüber Sie sich Sorgen machen müssen. Beobachten Sie weitere Beschwerden wie beispielsweise Vaginalblutungen, Übelkeit, Erbrechen und Fieber sollten Sie einen Arzt oder die Hebamme aufsuchen.

Mutterbandschmerzen oder vorzeitige Wehen?

Letztere verursachen, dass Ihr Bauch während der Schmerzen an Härte zunimmt und dann wieder weicher wird. Zudem verlaufen die vorzeitigen Wehen in Wellen. Sie bauen sich zu einem Maximum auf und verringern sich im Anschluss wieder. Darüber hinaus sollten die Wehen in regelmäßigen Abständen auftreten.

Wie können Mutterbandschmerzen gelindert werden

Die Gebärmutterdehnung während der Schwangerschaft ist für das Ungeborene lebensnotwendig. Sie können gegen die Ursache der Mutterbandschmerzen daher nichts tun, aber sie können diese Schwangerschaftsbeschwerden durch sinnvolle Maßnahmen lindern:

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Mutterbänder schmerzen: Das hilft

Selbsthilfe:

  • Bewegen Sie sich langsam und gemächlich.
  • Nehmen Sie gelegentlich ein warmes Bad.
  • Legen Sie häufig Ruhepausen ein und schlafen Sie ausreichend.
  • Beugen Sie sich ein wenig nach vorne und halten Sie den Unterbauch, sobald Sie stark lachen oder niesen müssen.
  • Schlafen Sie nachts mit einem Kissen zwischen Ihren Beinen , um eine Überdehnung der Bänder bei Seitenlage zu verhindern.
  • Massieren Sie selbst Ihren Bauch mit ätherischen Ölen wie Lavendel oder Kamille.
  • Machen Sie sich eine Ölkompresse für den Leistenbereich, da dort die Schmerzen oft besonders ausgeprägt sind.

Hilfe von außen:

  • Nehmen Sie an Schwangerschaftsyogakursen teil, da die Lehrer Übungen kennen, die den Mutterbandschmerz reduzieren können.
  • Lassen Sie sich massieren.
  • Lassen Sie sich von einem Profi akupunktieren, da sich so Muskeln und Bänder lockern lassen.
  • Probieren Sie das Aku-Taping* oder einen Becken- und Bauchgürtel aus, die beide für Erleichterung sorgen können.

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Testen Sie am besten selbst, mit welchen Tipps Sie persönlich die Mutterbandschmerzen in der Schwangerschaft minimieren.

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