Besonders in den ersten Lebensmonaten schlafen Babys noch sehr viel. Das Leben nach der Geburt ist neu und aufregend und es gibt viel zu verarbeiten. Das körpernahe „Pucken“ erinnert an die Geborgenheit im Mutterleib und hilft Ihrem Baby zur Ruhe zu kommen. Gepuckt werden kann ein Kind in geeigneten Tüchern oder aber in einem speziellen Schlafsack: dem Pucksack.

Was ist ein Pucksack?

Darunter versteht man einen speziellen Babyschlafsack, mit dem Sie die Arme Ihres Kindes sanft fixieren. Die unwillkürlichen Bewegungen des Neugeborenen werden dadurch gezielt eingeschränkt und das Ein- und Durchschlafen unterstützt. In der Regel sorgen weiche Klettverschlüsse für den nötigen Halt.

Welche Vorteile hat der Pucksack?

• viel Beinfreiheit

• keine Beeinträchtigung der motorischen Entwicklung von Hüfte und Wirbelsäule

• das Baby liegt in stabiler Rückenlage

• Unterdrückung des Moro-Reflexes

• die wohlige Wärme lindert Beschwerden bei Blähungen und Koliken

• Stress nach der Entbindung wird reduziert

• für Frühchen gut geeignet

Gibt es auch Nachteile?

• ständiges Liegen auf dem Rücken kann zu einem abgeflachten Hinterkopf führen

• es besteht die Gefahr des Überhitzens

• nicht jedes Kind mag diese Wickeltechnik

• zu enges Einpucken kann zu eingeklemmten Nerven führen

Pucksäcke und Co: welche Unterschiede gibt es?

Der klassische Babyschlafsack bietet dem Kind viel Bewegungsfreiheit und hält in der Nacht schön warm. Für den Sommer gibt es ärmellose Modelle aus leichter Baumwolle, im Winter können Sie auf gefütterte Varianten mit Ärmeln zurückgreifen.

Für ältere Kinder gibt es Schlafsäcke mit Fußöffnungen (z. B. der „On The Move“ Schlummersack von Ergobaby), die ein sicheres Laufen ermöglichen. Auch mitwachsende Modelle (z. B. das „Baby-Mäxchen“ von Alvi) stehen zur Auswahl.

Eine besondere Variante des Babyschlafsacks ist der praktische Strampelsack, der sich vor allem für den Tag anbietet. Dieser bedeckt nur die Beine des Säuglings und wird von einem breiten Bündchen über dem Bauch gehalten.

Das Neugeborene spürt sich im Strampelsack * selbst und kann zur Beruhigung an seinen Fäustchen nuckeln. Einige Modelle sind auch mit Gurtschlitzen für die Babyschale erhältlich (z. B. der Wohlfühl-Strampelsack von Hoppediz).

In einem traditionellen Pucktuch * wird der Säugling von den Beinen bis zu den Schultern vollständig eingewickelt. Diese Methode erfordert ein wenig Übung und sollte nur unter fachmännischer Anleitung erlernt werden.

Der Pucksack bietet einen Kompromiss aus Schlafsack und Pucktuch und ist auch für Einsteiger leicht zu handhaben. Die Arme liegen dem Oberkörper des Babys fest an, während der Fußsack Platz zum Strampeln bietet. Ein Klettverschluß sorgt für den nötigen Halt.

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Pucksack: Unsere Favoriten

JULIUS ZÖLLNER Jersey Bauchsäckchen Gr. 50 Crazy Animals
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bellybutton by Alvi Wickeltuch „Harmonie“ Elephants
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Alvi Wickeltuch „Harmonie“ Sterne
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Baby Pucksack für Neugeborene
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Ergobaby Pucksack Baby 0-3 Monate
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SwaddleMe Original Pucksack, klein (0-3 Monate)
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JULIUS ZÖLLNER Jersey Bauchsäckchen Gr. 50 Crazy Animals
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bellybutton by Alvi Wickeltuch „Harmonie“ Elephants
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Alvi Wickeltuch „Harmonie“ Sterne
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Baby Pucksack für Neugeborene
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Ergobaby Pucksack Baby 0-3 Monate
Ergobaby Pucksack Baby 0-3 Monate
SwaddleMe Original Pucksack, klein (0-3 Monate)
SwaddleMe Original Pucksack, klein (0-3 Monate)
SwaddleMe Original Pucksack, klein (0-3 Monate)
SwaddleMe Original Pucksack, klein (0-3 Monate)
SwaddleMe Original Pucksack, klein (0-3 Monate)
SwaddleMe Original Pucksack, klein (0-3 Monate)

Welche Kleidung sollte ein gepucktes Baby tragen?

Da das Pucken eine Schicht Babykleidung ersetzt, wird das Kind eher luftig bekleidet. Im Sommer reicht eine Windel oder ein leichter Body. Hat das Kind kalte Füßchen, ziehen sie ihm zusätzlich ein Paar Söckchen an.

Das A und O beim Einpucken ist bequeme Kleidung. Das Baby sollte niemals Jeans, warme Pullover oder Hosen aus festem Stoff tragen. Es sollte außerdem in einem eher kühlen Raum (16 – 18 °C) gebettet werden. Bei sehr hohen Temperaturen sollte nicht gepuckt werden.

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In den Wintermonaten kann das Kind einen langärmligen Body und eine Leggings (alternativ einen Strampler) tragen. Ist es sehr kalt im Raum, können Sie zusätzlich eine leichte Decke oder einen Strampelsack verwenden.

Achten Sie immer auf die Körpertemperatur Ihres Kindes. Mit zwei Fingern lässt sich diese schnell und einfach im Nacken erfühlen. Ist die Haut feucht und schwitzig, ist dem Kind zu warm und es sollte umgehend leichter bekleidet werden.

Pucksack: Welche Größe ist die richtige für mein Kind?

Pucksäcke müssen immer genau passen und eng genug anliegen. Zu große Modelle bieten nicht den nötigen Halt und sind daher zum festen Einwickeln nicht geeignet.

Viele Hersteller bieten zwei verschiedene Größen an. Die erste Größe (0-3 Monate) eignet sich für Neugeborene, für ältere Babys gibt es Folgemodelle (3-6 Monate).

Für Frühchen und sehr kleine Neugeborene sind auch extra kleine Varianten (z. B. von SwaddleMe) erhältlich. Klassische Pucktücher erhalten Sie in Einheitsgrößen, die von Geburt an verwendet werden können.

Wie lange kann ich mein Baby pucken?

Ein Kind darf nicht mehr gepuckt werden, wenn es sich selbstständig aus der Rückenlage auf den Bauch drehen kann. Das ist in der Regel zwischen dem 5. und dem 7. Lebensmonat der Fall. Auch wenn der Nachwuchs schon früher einen deutlich erhöhten Bewegungsdrang zeigt, sollten Sie auf das Pucken verzichten.

Pucksack – ideal für Schreibabys?

Das Einpucken ist eine sehr effektive Methode, um unruhige Babys zu entspannen. Besonders Schreibabys, die nach der Geburt starke Anpassungsschwierigkeiten zeigen, profitieren von dieser Wickeltechnik.

Gepuckt fühlen sich diese empfindsamen Kinder geborgen und können sich besser beruhigen. Das liebevolle Tragen und Wiegen mit viel Hautkontakt darf natürlich trotzdem nicht zu kurz kommen.

Pucksack Einkaufhilfe: Worauf sollte ich beim Kauf achten?

Materialien: Die meisten Puckhilfen werden aus weicher, leicht elastischer Jersey-Baumwolle hergestellt. Diese ist atmungsaktiv und sorgt dafür, dass das Baby nicht zu eng gewickelt wird. Das Material ist darüber hinaus sehr hautfreundlich und anti-allergen.

Es werden auch Modelle aus Kunstfasern (z. B. Microfleece) angeboten. Unter diesen sollten Sie Ihr Baby grundsätzlich nur leicht bekleiden, da sonst die Gefahr besteht, dass es überhitzt. Im Winter bieten sich atmungsaktive und feuchtigkeitsregulierende Materialien wie Schurwolle und Seide an.

Schadstoffe: Achten Sie grundsätzlich auf schadstoffgeprüfte Obermaterialien. Renommierte Prüfinstitute sind zum Beispiel OEKO-TEX, Öko-Test oder die Stiftung Warentest.

Form: Gute Pucksäcke haben eine klassische „Birnenform“. Im Bereich des Oberkörpers sind diese enger, die Beine haben jedoch ausreichend Platz. Möchten Sie Ihren Nachwuchs in ein Tuch wickeln, dann greifen Sie am besten auf quadratische Modelle zurück.

Pflege: Da viele Säuglinge nach dem Trinken etwas Milch ausspucken und auch die beste Windel gelegentlich ausläuft, sind maschinenwaschbare Materialien zu bevorzugen.

Welche Marken sind empfehlenswert?

SwaddleMe: Diese beliebten Schlafsäcke zum Einpucken Ihres Babys („swaddle“ bedeutet „wickeln“ auf Englisch) überzeugen durch eine leichte Handhabung. Sie werden mit weichen Klettverschlüssen stufenlos verschlossen und können auch in einer Babyschale verwendet werden.

Die Modelle von SwaddleMe  sind in unterschiedlichen Stoffqualitäten erhältlich: Baumwolle, Microfleece und Bambus-Viskose. Zur Auswahl stehen außerdem drei verschiedene Größen.

Alvi: Die in den 1960er Jahren gegründete Marke steht für höchste Qualität und Innovation. Das Alvi  Wickeltuch „Harmonie“ eignet sich besonders für Schreibabys und unruhige Kinder bis zum Alter von drei Monaten.

Das Modell aus pflegeleichter Baumwolle ist auch in einer gefütterten Variante erhältlich. Für ältere Babys gibt eine weitere Größe (XL).

Ergobaby: Der ergonomisch geformte „Puck-mich-Sack“ von Ergobaby  unterstützt die natürliche Anhock-Spreizhaltung Ihres Kindes. Die Hüfte wird in einer gesunden Haltung positioniert, während die Arme sanft in zwei Armtaschen fixiert werden.

Das Modell ist für jede Jahreszeit geeignet und in zwei Größen erhältlich. Der Fußsack wächst mit und ist zum Windeln abnehmbar.

Hoppediz: Suchen Sie ein hochwertiges Pucktuch, dann bietet sich das beliebte Original von Hoppediz  an. Dieses besteht aus leicht elastischer Bio-Baumwolle und ist in der Größe von 90 x 90 cm erhältlich.

Das Tuch kann auch zum Zudecken, als praktische Wickelunterlage oder als Sonnendach für Ihren Kinderwagen verwendet werden.

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