Wenn Sie ein Winterbaby bekommen, müssen Sie an ein paar mehr Dinge denken als Eltern, die ihr Baby in der warmen Jahreszeit erwarten. Nässe, Schnee und Kälte erfordern einige Anschaffungen für Ihren Nachwuchs. Nutzen Sie gerne unsere Winterbaby Checkliste für Ihre Ausstattung, um nichts zu vergessen.

Was gehört in den Kleiderschrank eines Winterbabys?

Zunächst einmal möchten Eltern natürlich die Frage klären, wie viel und welche Kleidung für den Winter in Babys Kleiderschrank gehört. Grundsätzlich ist es empfehlenswert, die Kleidung der Erstausstattung übersichtlich zu halten und nicht zu viel zu kaufen. Denn: Die Kleinen wachsen wahnsinnig schnell und Babykleidung in der kleinsten Größe passt mitunter nur ein paar Wochen. Die folgende Checkliste hilft Ihnen dabei, bei der Erstausstattung Ihres Winterbabys an alles Wichtige zu denken:

  • 4 bis 6 Langarmbodys
  • 2 bis 3 Strampler
  • 2 bis 4 Langarmshirts
  • 1 bis 2 Overalls für daheim
  • 2 bis 3 Hosen
  • 1 Overall für draußen
  • 2 bis 3 Babyjäckchen
  • Eventuell ein Schneeanzug
  • 2 bis 4 Paar Socken
  • 2 bis 3 Strumpfhosen
  • 1 bis 2 Babymützen

Schaffen Sie die Kleidungsstücke am besten in Größe 56 an. Diese passt den meisten Kindern nach der Geburt schon gut. Falls sie doch noch etwas groß ausfällt, lassen sich viele Kleider auch einfach umkrempeln und somit länger tragen. Babykleidung in Größe 50 lohnt sich jedoch für Babys, die vom Gynäkologen vergleichsweise klein geschätzt werden. Ein Baby, das zur Geburt nur 48 Zentimeter groß ist, wird in Größe 56 nämlich noch regelrecht verschwinden.

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Babykleidung aus Wolle und Seide: Erste Wahl für das Winterbaby

In Bezug auf die Materialien sollten Sie sich in der Winterzeit für Babykleidung aus Wolle und Seide entscheiden. Sie fühlen sich angenehm weich auf der Haut an und wärmen dabei ganz hervorragend. Darüber hinaus müssen Kleidungsstücke aus einem Gemisch aus Wolle und Seide nur selten gereinigt werden, weil ein Auslüften oftmals reicht. Darüber hinaus empfehlen sich auch Kleidungsstücke aus Schur- oder Merinowolle, die jedoch in der Pflege recht aufwendig sind, weil sie von Hand gewaschen werden müssen. Das kann gerade bei Spuckkindern schon einen hohen Zeit- und Arbeitsaufwand bedeuten.

Aus diesem Grund empfehlen wir, zusätzlich zu pflegeleichten Materialien wie Bio-Baumwolle zu greifen. Bei Outdoor-Kleidung wie kleinen Schühchen oder Mützen sind Produkte mit Lammfell sehr empfehlenswert, da diese Ihr Baby perfekt vor der Kälte schützen.

Aufpassen sollten Sie bei Polyester: Es gibt zwar flauschige Kleidungsstücke aus diesem Material, die sich kuschelig anfühlen, aber keine große Wärmewirkung haben. Bei empfindlicher Babyhaut kann solche Bekleidung sogar zu Hautirritationen und Allergien führen.

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Die richtige Winterausstattung für den Kinderwagen

Nun, da geklärt ist, was in den Kleiderschrank eines Winterbabys gehört, gehen wir den nächsten Punkt an: die Ausstattung im Kinderwagen. Grundsätzlich dürfen folgende Extras unserer Meinung nach nicht fehlen, wenn Sie nicht auf ausgedehnte Winterspaziergänge verzichten möchten:

  • Warmer Fußsack
  • Lammfell zum Unterlegen
  • Iso-Unterlage
  • Kinderwagenlicht* 
  • Kinderwagenmuff

Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Fußsack wind- und wasserdicht ist. Er hält Babys Beinchen und Füßchen kuschelig warm, was sehr wichtig ist, weil sich das Baby im Kinderwagen ja kaum selbst bewegt. Ideal für den Kinderwagen im Winter ist daher auch ein spezieller Lammfellfußsack, der besonders kuschelig und warm ist.

Viele Winterbaby Eltern möchten außerdem nicht auf ein Lammfell als Unterlage im Wagen verzichten. Es hat gerade im Winter auch wirklich viele Vorteile, weil es temperaturausgleichend wirkt, also in der kalten Jahreszeit schön wärmt. Alternativ oder zusätzlich können Sie eine Iso-Unterlage verwenden.

Zu den netten Gadgets, die weniger für das Winterbaby, sondern eher für die Eltern gedacht sind, gehören ein Kinderwagenmuff und ein Kinderwagenlicht. Ersterer ist perfekt für Mamas und Papas, die den Wagen mitunter stundenlang durch die Kälte schieben müssen, denn er hält die Hände schön warm. Ein Kinderwagenlicht hingegen ist unverzichtbar, wenn Sie auch im Dunkeln mit dem Wagen spazieren gehen – und die Wahrscheinlichkeit dafür ist groß, schließlich wird es in der kalten Jahreszeit schon sehr früh dunkel.

Schön eingekuschelt in der Babyschale

  • Einschlagdecke
  • Lammfellunterlage

Die Babyschale wird nicht nur als Kindersitz im Auto verwendet, sondern oftmals auch, um das Baby sicher und komfortabel vom Haus zum Auto zu transportieren. Damit das Kind draußen in der Babyschale schön warm bleibt, können Sie im Winter eine Einschlagdecke verwenden. Darin können Sie das Kleine richtig einwickeln und trotzdem anschnallen. Die Decke ermöglicht eine sehr einfache Handhabung, sodass es damit beispielsweise auch kein Problem ist, ein schlafendes Baby aus der Schale herauszunehmen. Auch eine kleine Unterlage aus Lammfell kann in die Babyschale gelegt werden, sodass Ihr kleiner Schatz es auf allen Autofahrten wunderbar kuschelig hat.

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Das Babybett im Winter richtig einrichten

  • Kirschkernkissen oder Wärmflasche
  • Ganzjahresschlafsack (2,5 TOG) oder Winterschlafsack (3,5 TOG)

Ein wichtiges Thema bei einem in der Winterzeit geborenen Kind ist das Thema Schlaf. Einerseits soll Ihr kleiner Liebling es schön warm und kuschelig haben, andererseits muss eine Überwärmung aber trotzdem vermieden werden. Grundsätzlich raten Ärzte davon ab, Kirschkernkissen oder Wärmflaschen mit ins Babybett zu legen. Es ist aber bei einer Raumtemperatur von unter 18 Grad Celsius durchaus empfehlenswert, ein Wärmekissen zu nutzen, um das Bett etwas anzuwärmen, bevor Sie Ihren schlafenden Säugling dort ablegen. Der Temperaturunterschied könnte Ihren Liebling nämlich sonst aufwecken. Sobald das Neugeborene aber dann im Bett liegt, sollten Sie die Wärmflasche entfernen.

Darüber hinaus spielt für das Winterbaby die Wahl des Schlafsacks eine wichtige Rolle. Er sollte an die im Schlafzimmer herrschende Temperatur angepasst werden. Werfen Sie also einen Blick aufs Thermometer und wählen Sie je nach Raumtemperatur einen Schlafsack mit dem dazu passenden TOG-Wert. Für Temperaturen zwischen 18 und 21 Grad Celsius genügen auch im Winter wattierte, ärmellose Schlafsäcke mit einem TOG-Wert von 2,5 mit einem langärmligen Schlafanzug darunter. Fällt das Thermometer im Kinderzimmer hingegen unter 18 Grad Celsius, sollte es dann schon ein Schlafsack mit einem TOG-Wert von 3,5 sein. Er ist wärmend wattiert und verfügt über Ärmel, damit Ihr kleiner Schatz trotz der niedrigen Raumtemperatur garantiert nicht friert. In dem Schlafsack wird dann je nach Raumtemperatur ein langärmeliger Body und bei Bedarf zusätzlich noch ein Schlafanzug angezogen.

Der perfekte Wickelplatz für Ihr Winterbaby

Wickeltischheizstrahler

Viele Neugeborene müssen nachts noch gewickelt werden. Wird die Babykleidung in kalten Nächten dann ausgezogen, kann es schnell passieren, dass die kleinen Säuglinge frieren und dann nur schlecht wieder einschlafen. Um zu vermeiden, dass Sie den gesamten Raum heizen müssen, bieten sich daher spezielle Wickeltischheizstrahler an. Hier gibt es ganz unterschiedliche Modelle: Neben Geräten mit Standfuß werden auch Heizstrahler zum Aufhängen angeboten. Erstere sind flexibler einsetzbar, während die Modelle zum Aufhängen an der Wand aber oftmals optisch die elegantere Lösung darstellen und nicht so viel Platz in Anspruch nehmen.

Babys Haut ist im Winter besonders sensibel und pflegebedürftig

Die Haut eines Säuglings ist noch sehr sensibel und reagiert auf Minusgrade äußerst empfindlich. Daher sollten Sie mit einer Wind- und Wettercreme dafür sorgen, dass die Haut im Gesicht gut vor dem eisigen Wind geschützt ist. Empfehlenswert ist dabei vor allem die Weleda Pflegecreme, weil sie frei von Konservierungsstoffen und Paraffinen ist. Damit pflegt sie die Haut Ihres Lieblings intensiv, ohne dass Irritationen oder Allergien drohen.

Winterausstattung für Tragemamis

  • Tragejacke oder Tragecover

Manche Babys lehnen den Kinderwagen ab und fühlen sich nur eng an Mama oder Papa gekuschelt in der Trage wohl. Das ist aber kein Grund, in der kalten Jahreszeit nicht nach draußen zu gehen. Um zu verhindern, dass Sie Ihrem Tragebaby bei Minusgraden draußen unendlich viele Kleidungsschichten anziehen müssen, sollten Sie sich eine Tragejacke anschaffen. Dann passt Ihr Kleines einfach in seiner normalen Hauskleidung unter Ihre Jacke und ist optimal vor der Kälte geschützt. Im Idealfall sollte die Tragejacke zusätzlich auch noch wasserdicht sein. Alternativ können Sie sich auch für ein Tragecover entscheiden, welches Ihren Säugling ebenfalls hervorragend vor Wind und Wetter schützt.

Ab nach draußen: Wie das Baby im Winter anziehen?

Die meisten kleinen Säuglinge bewegen sich draußen nur sehr wenig, weshalb es äußerst wichtig ist, dass sie warm genug angezogen sind. Andernfalls kühlen sie schnell aus. Daher sollten Sie Ihrem Säugling im Winter mehrere Schichten Babykleidung übereinander anziehen: Strumpfhose, Hose, Body, Pullover und dann den Overall. Dies ist das sogenannte Zwiebelprinzip, welches den Vorteil hat, dass Sie schnell Kleidung ausziehen können, falls es doch wärmer wird. Gerade in der Übergangszeit ist es bei Ausflügen auch praktisch, noch einen Pullover oder eine weitere Hose mitzunehmen, falls es gegen Abend dann kühler wird. Dann können Sie Ihrem kleinen Schatz schnell und einfach noch eine weitere Kleidungsschicht anziehen. Anstelle einer Jacke empfiehlt sich gerade für das Winterbaby ein Overall. Solche Anzüge verhindern, dass Kleidungsstücke beim Strampeln verrutschen. Je nach Außentemperatur kommt ein Softshell-, ein Schnee- oder auch ein Wollwalkanzug in Frage.

Fazit: Die Erstausstattung für ein Winterbaby sollte gut überlegt werden

Sie sehen: Es gibt neben der passenden und ausreichenden Kleidung noch einige weitere Dinge, an die Sie denken sollten, wenn Sie Ihr Winterbaby gut geschützt durch die kalte Jahreszeit bringen möchten. Mit unserer Checkliste sind Sie aber bestens vorbereitet, sodass Ihr kleiner Liebling trotz Schnee, Eis und Minusgraden sicher nicht frieren muss.

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