Hinter der Bezeichnung „KiSS-Syndrom“ steht eine „Kopfgelenk-induzierte Symmetrie-Störung“. Das bedeutet eine Fehlstellung der oberen Halswirbel und ihre Auswirkung. Die meisten Schulmediziner zweifeln dieses Krankheitsbild jedoch an und somit gilt es als umstritten. Dennoch fällt diese Diagnose bei Babys und Kindern recht häufig. Erfahren Sie hier mehr.

Immer wieder diagnostizieren Kinderärzte eine Kopfgelenk-induzierte Symmetrie-Störung, kurz: KiSS-Syndrom. Konkret handelt es sich dabei um eine Bewegungsstörung der oberen Halswirbelsäule. Ob die als „Schiefhals“ bezeichnete Fehlfunktion tatsächlich existiert oder ob es sich hier nur um eine Pseudodiagnose handelt, wird bislang unter Fachärzten der Schulmedizin und Alternativmedizinern noch intensiv diskutiert. Während einige konventionelle Mediziner das KiSS-Syndrom bei Babys und Kleinkindern ablehnen, sehen vor allem ganzheitliche Spezialisten einen echten Handlungsbedarf.

Was ist eigentlich das KISS-Syndrom?

Das KiSS-Syndrom bezeichnet also keine Krankheit, sondern vielmehr eine Bewegungs- beziehungsweise Haltungsstörung, die vorwiegend neugeborene Säuglinge und Kleinkinder betrifft. Diese Fehlstellung beginnt im Übergangsbereich zwischen der Schädelbasis und dem Atlas-Wirbel: Damit ist der erste Halswirbel gemeint und wenn dieser aus dem Lot gerät, kann sich das auf den gesamten Körper auswirken. So kommt es beispielsweise schmerzhaften Verspannungen der Nackenmuskulatur. Gleichzeitig soll das KiSS-Syndrom bei den betroffenen Kindern für spätere Entwicklungsstörungen sorgen.

Insbesondere in der Alternativmedizin sowie in der Osteopathie spielt diese Bewegungsstörung eine zentrale Rolle. Die Schulmedizin diskutiert bis heute noch rege über die tatsächliche Existenz dieses Krankheitsbildes. So sind Ärzte der Meinung, dass die Symptome dieser Haltungsstörung auch andere medizinische Ursachen haben können und zudem fehlen bis dato auch noch ausreichend wissenschaftliche Studien in diesem Bereich.

Ursprünglich geht die Kopfgelenk-induzierte Symmetrie-Störung auf den Arzt Dr. Heiner Biedermann zurück. Er ging davon aus, dass bereits pränatale (vorgeburtliche) Wirbelgelenkverschiebungen der Halswirbelsäule für die auftretenden Symptome verantwortlich sind. Auch Komplikationen während der Geburt können zum KiSS-Syndrom führen, so zum Beispiel, wenn das Köpfchen des Babys unter einem sehr hohen Druck durch den engen Geburtskanal gepresst wird oder wenn während des Geburtsvorgangs Drehbewegungen durchgeführt werden, die das kleine Kopfgelenk massiv belasten.

Welche Ursachen liegen dem KiSS-Syndrom zugrunde?

Folgende Ursachen und Risikofaktoren können zu einem KiSS-Syndrom führen:

  • Zangengeburt
  • Geburt mit der Saugglocke
  • (Notfall-) Kaiserschnitte
  • Außergewöhnliche Belastungen der kindlichen Halswirbelsäule bei der Geburt, so beispielsweise bei „Sternengucker-Kindern“: Diese Babys schauen während der Geburt mit dem Gesicht nach oben, zur Mama, zum Arzt, zur Hebamme oder eben zu den Sternen.
  • sehr schnelle Geburten
  • Babys mit einem Geburtsgewicht von mehr als 4 kg.
  • Zwillingsgeburten
  • Steißlage des ungeborenen Babys im Mutterleib.

Symptome erkennen

Das KiSS-Syndrom zeigt sich mit einer sehr facettenreichen Symptomatik, die aber nicht immer gleich Rückschlüsse auf die Bewegungsstörung der oberen Halswirbelsäule zulassen.

Grundsätzlich können folgende Symptome oft beobachtet werden:

  • Asymmetrien des Kopfes und der Augen: So ist beispielsweise ein Auge kleiner als das andere.
  • Schiefe Haltung des Kopfes
  • Abgeflachter Hinterkopf
  • Fußfehlstellungen bis hin zu einem Sichelfuß
  • Kopfdrehschwäche
  • Unfähigkeit / Schwäche den Kopf zu halten
  • Nicht ausgereifte Hüftgelenke
  • Asymmetrische Gesäßfalte
  • Schiefhaltung des Rumpfes: In manchen Fällen kommt es auch zu einem Überstrecken des kleinen Körpers.
  • Wichtige Entwicklungsphasen werden übersprungen, so wird zum Beispiel das „krabbeln“.
  • Ungleichmäßige und einseitige Bein- und Armbewegungen
  • Schlafstörungen und Schreien im Schlaf (Unruhe und häufiges Aufwachen)
  • Veränderte Schlafhaltung (Schieflage beim Schlafen im Bettchen)
  • Das Baby kann nur an einer Seite gestillt werden, da es auf der anderen Körperseite nicht entspannt liegen kann
  • Das Baby oder Kleinkind dreht sich nur über eine Körperseite
  • Übermäßiges speicheln
  • „Schreikinder“ – so zum Beispiel beim Spazierengehen im Kinderwagen oder im Auto
  • Schluckbeschwerden.

Das betroffene Baby oder Kleinkind hat also in machen Positionen oder bei der Ausführung mancher Körperbewegungen Schmerzen. Aus diesem Grund führt die Kopfgelenk-Fehlstellung auch zu einem auffälligen Verhalten.

Diese Symptome sind nicht eindeutig dem KiSS-Syndrom zuzuordnen. Sie könnten genauso gut auch auf andere Erkrankungen oder Beschwerdebilder passen, so beispielsweise das Schreien: Wenn Babys schreien muss das nicht zwangsläufig an einer Fehlhaltung des Atlas-Wirbels (Schiefhals) liegen, sondern kann auch auf Dreimonats-Koliken hindeuten.

Nicht jedes Baby hat also das KISS-Syndrom!

KiSS-Syndrom – was steckt hinter der Unterscheidung zwischen KiSS I und KiSS II?

Das KiSS-Syndrom tritt in zwei unterschiedlichen Varianten auf, die sich je nach Fehlhaltung des Kopfes voneinander unterscheiden:

KISS I:

Gilt als der muskuläre Schiefhals, auch wenn diese Namensbezeichnung etwas umstritten ist.

Neugeborene Säuglinge und Kleinkinder, die hiervon betroffen sind, neigen den Kopf leicht zur Seite. Infolgedessen kommt es oft zur einer feucht-entzündeten Hautfalte am Hals.

  • Diese Asymmetrie kann sich am gesamten Körper zeigen.
  • Auch das Gesicht und der Schädel sind oft nicht auf beiden Seiten gleich ausgeprägt.
  • Die Beine und Arme sind asymmetrisch und das Kind setzt die Extremitäten nicht in gleichem Maße ein.
  • Auch die Gesäßfalte ist beim Typ 1 nicht gerade.

KISS II

stellt gewissermaßen die symmetrische Variante dar.

Hier beugen die Kinder den Kopf eher nach hinten zurück und weisen auch einen abgeplatteten Hinterkopf auf. Anzeichen für das KiSS-Syndrom sind zum Beispiel:

  • Schwierigkeiten beim Schlucken und Saugen: Die Ursache hierfür ist eine beeinträchtigte Kopfhalte- und Mundmuskulatur.
  • Ältere Säuglinge liegen ungern in Bauchlage, können ihren Kopf nicht gut halten und fühlen sich auch im Unterarmstütz nicht sicher.
  • vermehrtes Speicheln.
  • Wenn das Kind eine bestimmte Blickrichtung vorzieht und dabei auch den Kopf immer wieder zu einer Seite hindreht, kann das möglicherweise ein Hinweis auf eine vorliegende Kopfgelenk-induzierte Symmetrie-Störung sein.
  • Hat das Kind eine auffällige Kopfform? Schläft es unruhig und wacht es nachts immer wieder auf? Schreit es recht viel? Bei solchen Anzeichen sollte unbedingt ein Arzt zu Rate gezogen werden, um ein mögliches KiSS-Syndrom auszuschließen.
  • Wenn das Kind in seiner Entwicklung zurückbleibt, die Krabbel-Phase ausgelassen hat, eine fixierte Haltung oder Asymmetrien aufweist – kann das ebenfalls auf ein KiSS-Syndrom hindeuten.

Bei beiden Erscheinungsformen ist die Kopfhaltemuskulatur nicht besonders kräftig ausgeprägt. So kommt es oftmals zu schmerzhaften Bewegungseinschränkungen. Die betroffenen Babys sind zum Beispiel häufig nicht in der Lage, an beiden Brüsten zu trinken. Sie können nur auf einer Seite gestillt werden.

Diese zwei Erscheinungsformen des KiSS-Syndroms treten häufig in Verbindung miteinander auf und können auch nach dem Kleinkindalter noch spürbar und sichtbar auftreten. Wenn Jugendliche unter häufigen und recht starken Kopfschmerzanfällen leiden, kann das möglicherweise ein Anzeichen für ein nicht rechtzeitig erkanntes und unbehandeltes KiSS-Syndrom sein.

Kommt es also nicht rechtzeitig zu einer Behandlung, kann das schwere Folgen nach sich ziehen, so etwa das sogenannte KIDD-Syndrom: Hinter dieser Abkürzung steht die „Kopfgelenk-induzierte Dysgnosie und Dyspraxie.“

Eine Dysgnosie bezeichnet eine Wahrnehmungsstörung, während eine Dyspraxie Störungen der Koordination bezeichnet: Diese Koordinationsstörungen hindern einen daran, einmal erlernte Bewegungsmuster auszuführen. Infolgedessen kommt es zu einer auffälligen Ungeschicklichkeit bei den Betroffenen.

Klassische KIDD-Symptome sind zum Beispiel ADHS, ADS, Konzentrations- sowie Lernstörungen.

Wie lassen sich mögliche Blockaden beim Baby erkennen?

  • Das KiSS-Syndrom zeigt sich in erster Linie durch eine asymmetrische Körperhaltung und Bewegung auf.
  • Die betroffenen Babys neigen oftmals den Kopf zur Seite, in einigen Fällen sogar den gesamten Körper.
  • Das Gesicht kann von der Asymmetrie ebenfalls betroffen sein: Häufig ist ein Auge oder sogar eine komplette Gesichtshälfte kleiner.
  • Sobald neugeborene Säuglinge beim Stillen nur eine Körperseite bevorzugen, weil sie auf der anderen Seite Schmerzen zu haben scheinen, kann das ein Anzeichen für eine KiSS-Syndrom sein.
  • Babys und Kleinkinder neigen den Kopf auch weit nach oben, sie überstrecken sich also.
  • Häufig sind kleine KiSS-Syndrom-Patienten berührungsempfindlich, vor allem dann, wenn sie hochgehoben oder umgezogen werden.
  • Auch das Liegen im Kinderwagen oder das Sitzen im Autositz ist für die betroffenen Kinder nicht angenehm. Dieses eingeschränkte Wohlbefinden äußert sich durch häufiges Weinen.
  • Grundsätzlich können „Schreibabys“ auch von einem KiSS-Syndrom betroffen sein.

Wie wird das KiSS-Syndrom diagnostiziert?

Im Allgemeinen stellt ein Kinderorthopäde, ein Kinderarzt, ein besonders geschulter Osteopath oder Physiotherapeut die Diagnose. Zunächst einmal werden die vorhandenen Beschwerden und mögliche Ursachen besprochen. Im Rahmen der körperlichen Untersuchung wird die Halswirbelsäule sowie die Kopfgelenke abgetastet und in hinsichtlich ihrer Beweglichkeit untersucht. Der Arzt oder Osteopath beachtet vor allem:

  • Abweichungen von der altersgemäßen kindlichen Entwicklung
  • auffällige Körperhaltungen
  • Form des Schädels zeigt Auffälligkeiten
  • erhöhte Muskelspannung

Des Weiteren werden Reflexe geprüft, die gesamte Wirbelsäule sowie das Becken des Kindes untersucht.

In vereinzelten Fällen kann auch eine Röntgenuntersuchung durchgeführt werden, die noch mehr Informationen über die Stellung einzelner Wirbel geben kann.

Wie erfolgt die Behandlung des KiSS-Syndroms?

Wenn an Ihrem Kind diese Bewegungsstörung diagnostikziert wurde, sollte auch eine angemessene Behandlung eingeleitet werden. Für gute Resultate sind meistens mehrere regelmäßige Therapiesitzungen erforderlich. In den meisten Fällen bemerken die Eltern jedoch schon nach den ersten ein bis zwei Behandlungsstunden eine deutliche Besserung der Beschwerden.

Das Ziel der Behandlung ist es, die Blockaden im Baby-Nacken zu lösen. Um das zu erreichen übt der Therapeut einen sanften Druck auf das kindliche Genick aus und versucht mit einer manuellen Therapie die Verspannungen zu lösen.

Infolgedessen hat das Kind weniger Schmerzbeschwerden, weint weniger und wird insgesamt beweglicher.

Das Baby kann den Kopf und das Genick wesentlich besser bewegen: Die ganze Körperhaltung normalisiert sich.

Welche Spätfolgen kann ein unbehandeltes KiSS-Syndrom haben?

Ein unbehandeltes KiSS-Syndrom kann Spätfolgen haben, die bis in Erwachsenenalter hineinreichen. Die Merkmale der Erkrankung können sich hingegen verschieben.

Typische Symptome sind:

  • Knieschmerzen
  • Rücken- und Nackenschmerzen
  • Tinnitus
  • Hörsturz
  • Beckenschiefstand
  • Schwindelgefühle
  • Migräne und Kopfschmerzen
  • Stoffwechselstörungen.

Besteht im Erwachsenenalter noch ein KiSSSyndrom, so muss das nicht zwangsläufig bedeuten, dass in der Kindheit eine Krankheit verschleppt wurde.

Bedauerlicherweise sind auch nicht alle Kinderärzte imstande, ein Fehlstellung der oberen Halswirbel früh zu erkennen und eine angemessene Therapie anzustoßen. Oft werden Eltern mit dem Versprechen beschwichtigt, dass sich die Schiefhaltung ihres Kindes noch „verwächst“. Die Kleinen lernen infolgedessen, die Fehlhaltung und die Schmerzbeschwerden zu kompensieren, sodass eine klare Diagnose immer schwerer wird.

Ohne eine richtige Behandlung kann das KiSSSyndrom in ein sogenanntes KiDD-Syndrom übergehen.

Spätfolgen eines nicht behandelten KiSS-Syndroms können sein:

  • Beschwerden der Halswirbelsäule
  • Chronische Rückenschmerzbeschwerden
  • Tinnitus (Ohrgeräusche)
  • Schwindelgefühle
  • Migräne
  • Kopfschmerzen
  • Bewegungsstörungen
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Koordinationsprobleme
  • Haltungsprobleme
  • Motorische Probleme
  • Konzentrationsstörungen und Lernbeeinträchtigungen in der Schule
  • Wahrnehmungsstörungen
  • Gestörte Sozialintegration
  • Emotionsstörungen – Frust, Reizbarkeit, Ungeduld und Aggression
  • Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten

Kritik am KiSS-Syndrom – Reales Krankheitsbild oder doch nur ein Mythos?

Zahlreiche Ärzte vertreten die Meinung, dass die Ursache für die körperlichen Asymmetrien eine einseitige Rumpf- und Halsverkürzung ist. Diese entsteht vor allem durch die Lage des Embryos im Mutterleib. Aus diesem Grund fordern sie auch andere Behandlungsmethoden.

Ein weiterer strittiger Diskussionspunkt ist der vermutete Zusammenhang zwischen einer Kopfgelenkfehlstellung und Entwicklungsstörungen: Für diese Annahme gibt es bislang keine Beweise und keine wissenschaftlichen Studiennachweise.

Manipulationen an der Halswirbelsäule von Säuglingen und Kleinkindern bergen viele Risiken und werden von Ärzten als kritisch angesehen. Des Weiteren kritisieren Ärzte die frühe Röntgenaufnahme, die häufig als Diagnostikmethode herangezogen wird, um das KiSS-Syndrom festzustellen. Röntgenaufnahmen bringen oft eine erhebliche Strahlenbelastung mit sich, die vor allem für so kleine Kinder vermieden werden sollte.

Zudem sehen Mediziner so frühe Untersuchungsresultate als nicht wirklich aussagekräftig an.

Fazit: Symptome und Anzeichen sollten ernstgenommen werden

Das KiSS-Syndrom, also die Fehlstellung der oberen Halswirbel und ihre Auswirkung ist auf keinen Fall unumstritten.

Sobald jedoch Symptome und Anzeichen auftreten, die auf eine solche Fehlstellung hinweisen könnten, sollte aber die Meinung eines ausgebildeten Fachmediziners hinzugeholt werden. Wer sich unsicher ist, kann sogar noch eine zweite oder gar dritte Meinung einholen. Die Beschwerden und Symptome sollten jedoch immer ernstgenommen werden, um Spätfolgen für das Kind zu vermeiden. Die Behandlung des KiSS-Syndroms erfolgt im Allgemeinen mithilfe osteopathischer oder physiotherapeutischer Maßnahmen. Ohne eine Behandlung reagiert der Organismus des Kindes mit Kompensationen und es kann sogar einen Übergang zum KIDD-Syndrom geben.

Häufige Fragen zum Thema „KISS Syndrom“

Was bedeutet der Begriff KISS-Syndrom?

Hinter der Bezeichnung „KiSS-Syndrom“ steht eine „Kopfgelenk-induzierte Symmetrie-Störung“. Das bedeutet eine Fehlstellung der oberen Halswirbel und ihre Auswirkung.

Leidet jedes Schreibaby automatisch unter dem KiSS-Syndrom?

Nein, das kann pauschal so nicht gesagt werden. Es ist möglich, dass ein Schreibaby unter Beschwerden infolge einer Fehlstellung der oberen Halswirbel leidet. Doch vor allem dann, wenn Babys ohne einen erkennbaren Grund schreiben, sollten Sie immer einen Kinderarzt zu Rate ziehen und die genauen Ursachen abklären lassen.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Behandlung des KiSS-Syndroms?

Ob die Krankenkasse für die Kosten der Behandlung aufkommt, hängt vor allem von der Art des Therapeuten sowie den Bestimmungen der Krankenkasse ab. Zahlreiche gesetzliche Krankenversicherer erstatten beziehungsweise übernehmen mittlerweile Behandlungen der Osteopathie und auch der manuellen Therapie. Erkunden Sie sich bei einem Fachberater Ihrer Krankenkasse, welche Behandlungsformen übernommen beziehungsweise bezuschusst werden.

Wie entsteht überhaupt ein Schiefhals bei Babys und Kleinkindern?

Ein sogenannter „muskulärer Schiefhals“ ist im Allgemeinen angeboren. Er kann jedoch auch während des Geburtsvorgangs entstehen. In den meisten Fällen wird er durch eine einseitige Verkürzung des sogenannten Kopfnicker-Muskels verursacht.

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