Als Placenta praevia wird eine Fehllage der Plazenta (Mutterkuchen) bezeichnet.

Bei der Plazenta praevia liegt der Mutterkuchen im unteren Teil der Gebärmutter vor dem Muttermund und versperrt damit den Geburtsweg ganz oder teilweise, so daß eine Geburt auf normalem Weg nicht möglich ist, und das Baby durch Kaiserschnitt zur Welt gebracht wird.

Die Diagnose wird oft durch die vaginale Sonographie in der Frühschwangerschaft gestellt und in der 30. Schwangerschaftswoche  (3. Ultraschalluntersuchung) bestätigt. Von „Placenta praevia“ wird erst nach der abgeschlossener 24. Schwangerschaftswoche gesprochen, da zuvor noch ein „Nach oben Wachsen“ des Mutterkuchens möglich ist.

Eine Plazenta praevia kommt etwa in 0,4 % aller Schwangerschaften vor.