Sobald das heranwachsende Kind im Bauch der Schwangeren etwas größer wird, braucht es zunehmend mehr Platz. Die mütterlichen Organe verschieben sich und werden etwas eingeengt. Diese Verschiebung der Organe und das steigende Gewicht der werdenden Mutter verursachen bei vielen einen kurzen Atem, sobald sie z. B. eine Treppe hochsteigen. Kommt es zu Kurzatmigkeit in der Schwangerschaft, sollte die zukünftige Mutter einfach etwas langsamer machen und sich ein wenig mehr schonen.

Kurzatmigkeit in der Schwangerschaft: Erleichterung möglich

Auch wenn die Luft schneller wegbleibt und das Atmen schwerfällt, sollte die Schwangere auf gar keinen Fall einfach nur noch bewegungslos und untätig rumsitzen. Spaziergänge an der frischen Luft und andere regelmäßige Bewegung sollten auf jeden Fall stattfinden, denn hierdurch wird das Atmen wieder etwas erleichtert.

In einigen Fällen kann es vorkommen, dass das Ungeborene bei der Mutter auch in der Nacht, bzw. dann, wenn sie flach liegt, auf die Lungen drückt. Hier sollte die werdende Mutter den Oberkörper etwas höher lagern. Dies kann durch Liegen auf mehreren Kopfkissen geschehen.

Kein Grund zur Sorge

Es besteht jedoch kein Grund zur Beunruhigung, wenn es zu Kurzatmigkeit in der Schwangerschaft kommt. Dies ist durch die natürlichen Vorgänge im Körper als normal anzusehen. Lediglich dann, wenn es zu massiven Atemproblemen kommt, sollte die Schwangere beim Arzt vorstellig werden.
Sobald der Bauch der Schwangeren beginnt sich zu senken, fällt auch das Atmen wieder wesentlich leichter. Da das Kind dann weiter unten liegt, können die Organe sich wieder im oberen Bauchbereich ausbreiten. Somit hat auch die Lunge wieder besser Platz und kann leichter arbeiten.